Mitreisend

Eine Expedition entlang der Donau, durch die Augen eines seiner Bewohner.

Eine illustrierte Seite aus dem Buch «Donau. Ein Magischer Fluss»
Bild: Simona Smatana.

Im, aber vor allem am zweitlängsten (in Kilometern: 2857) und zweitgrößten (mittlere Wasserführung von rund 6855 Kubikmetern/Sekunde) Fluss Europas gibt’s eine Menge zu sehen und noch mehr zu lernen. Erstaunlich vieles davon wird auf den 15 Doppelseiten von Michal Hvoreckys »Donau. Ein magischer Fluss« angerissen. Und nur schwer befreit man sich aus dem Bann des fantasievoll von Simona Smatana illustrierten teils wimmelnden, teils träumerischen Reiseführer. Geführt wird die Tour von einem Europäischen Hausen (Beluga-Stör), der hin und her zwischen Epochen und Stromkilometern zwischen der Donauquelle in Donaueschingen bis zum Schwarzen Meer schwimmt. Wie die Donau sich von manchen Problemen erholt hat, hat sich auch die Störpopulation in der Donau wieder stabilisiert, doch einerseits wird die Donau nach wie vor industriell verschmutzt, andererseits gelangt immer mehr Abfall eines Industrieprodukts in den Fluss: Über vier Tonnen Plastik schwimmen auf diesem Weg täglich aus zehn Ländern Europas ins Schwarze Meer.
Große Kinder und alle, die sich für fast zwangsläufig auftretende Rückfragen wappnen möchten, finden mehr dazu etwa in der Online-Dokumentation der 2700 Kilometer langen Donaudurchschwimmung des Chemikers Andreas Fath aus dem Frühjahr 2022. Interaktive Karte inklusive. 

»DONAU. EIN MAGISCHER FLUSS«
von Michael Hvorecky, (aus dem
Slowakischen von Mirko Kraetsch),
Achse-Verlag 2022.

Weitere Informationen zu der Donaudurchschwimmung von Andreas Fath sind hier nachzulesen.

BIORAMA Niederösterreich #10

Dieser Artikel ist im BIORAMA Niederösterreich #10 erschienen

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