Gastrosophen-Symposium, Teil 2

Gastrosophen-Symposium, Teil 2

Ich hatte schon eine Kraut-und-Rüben-Diskussion befürchtet: Neun Panel-Teilnehmer, ein schwammig formuliertes Thema, Interessensgruppen wie Raiffeissen im Hintergrund. Dafür wurde die Podiumsdiskussion „Ethik in der gesunden Küche“ heute abend dann eh ganz okay. Das Thema...

Stories aus Starbucks-Land, Teil 3

„Wollen Sie unseren Christmas-Blend oder unseren Fairtrade-Kaffee?“ fragte mich der Barista, als ich mir unlängst einen Kaffee vom großen Konzernanbieter holte. Sein Tonfall ließ keinen Zweifel daran, dass der Christmas-Blend die „besondere“ Sorte sei...

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Gastrosophen-Symposium

Gastrosophen-Symposium

Dem gestrigen KURIER entnahm ich, dass sich ein neuer Begriff für ethisch korrektes Essen mit Genussfaktor einen Weg bahnt: „Gastrosophie – die Kunst, Tafelfreuden weise zu genießen“. Laut Wikipedia hat der Begriff schon eine...

Wieviel Grün brauchen Radfahrer?

Wieviel Grün brauchen Radfahrer?

Auf manche Erfahrungen kann man als Radfahrer durchaus verzichten. Auf ohne-Haube-Fahren bei Minusgraden zum Beispiel, auf beim auf-dem-Gehsteig-fahren-erwischt-Werden oder auf stundenlanges Warten an der roten Ampel. Wobei Letzteres natürlich niemand tut, außer er führt...

„Nur Obst mit hebräischem Namen“

In der Frankfurter Allgemeinen Zeitung stand am 13.11. ein interessantes Interview mit dem US-Finanzexperten Nassim Nicholas Taleb, der in nicht ganz einfach kurzzufassenden Worten erklärte, dass er die globale Finanzkrise längst voraussehen konnte und...

Das Radlager lässt mich neidisch werden

Mein Mitbewohner hat sich ein neues, altes Fahrrad gekauft. Seit gestern steht es neben der Eingangstür – glänzend rot, mit einem Sattel aus Rauleder und dem Geruch der 80er Jahre. Die Lenkstange ist schwungvoll...

The Local Time …

The Local Time …

… Wie geht’s einem mit der lokalen Ernährung, wenn die Zeit fehlt? Die vergangenen zwei Wochen waren dicht vollgepackt mit Arbeit, Terminen (und einem Wochenende „out-of-town“), und das machte sich bei der Ernährung dann...

„They usually go like hotcakes“

Biorama freut sich aktuell über eine Vielzahl von Erwähnungen in Medien aller Art, von Branchenmagazinen zu diversen Blogs, von ORF1 zu Twitter. Hiermit sei eine kleine Rundschau eröffnet: Der Medienbranchendienst „Bestseller“ (Manstein Verlag) hat...

Autos und Fahrräder gehen zusammen

Autos und Fahrräder gehen zusammen

Das deutsche Künstlerduo Folke Köbberling und Martin Kaltwasser baut aus Altem Neues – aus  übriggebliebenem Material von Baustellen zum Beispiel ein Amphitheater. Im Rahmen des Steirischen Herbst 2008 bauen sie Fahrräder aus Autos. Fotos...

Anarcho-Regionalfreaks

Gestern im phil habe ich in einem engagierten Regional-Kochbuch geblättert: „24 Rezepte zur kulinarischen Weltverbesserung„, geschrieben vom Niederländer Wam Kat. Das Buch wirkt sehr „selbstgestrickt“, entspricht also nicht wirklich den Vorstellungen des Hochglanz-Kochbuch-Liebhabers, will...

„Wir essen Öl und speien Treibhausgase“

„Wir essen Öl und speien Treibhausgase“

Zum Welternährungstag wäre viel zu sagen, ich möchte einfach einen Lesetipp abgeben: Das New York Times Magazine widmet seine aktuelle Ausgabe dem Thema Ernährung, und in der Aufmachergeschichte schreibt der großartige Michael Pollan einen...

Stories aus Starbucks-Land, Teil 2

Stories aus Starbucks-Land, Teil 2

In Amerika ist Haferbrei bei Starbucks zum Verkaufsschlager geworden, berichtet das Branchenmagazin Horizont. Bei hiesigen Filialen der Kaffeehauskette habe ich das Angebot noch nicht gesehen, doch ich bin skeptisch, was die Herkunft und Ökobilanz...

Die Sache mit dem Geld, Teil 2

Die Sache mit dem Geld, Teil 2

Am Freitag hatte ich, wie hier schon angekündigt, die Gelegenheit, bei einem Symposium zum Thema „Ernährungsökologie“ über regionale Ernährung und mein Experiment „How local can you go?“ zu sprechen. Es war gut, aus der...

Bicikli-Impressionen

Meine liebsten Fahrradimpressionen der letzten Wochen in Ungarn: Alter Mann und Dachfahrrad (Hódmezövásárhely), sowie überdimensionales Fahrrad und Trabi, der sich von Rad ziehen lässt (Budapest).

Stories aus Starbucks-Land

 Fast hätt ich’s (wegen Koffeinmangels?) verschlafen: Gestern war Tag des Kaffees. Kaffee ist per definitionem ein un-regionales Lebensmittel, doch zugleich ein unglaublich interessanter Stoff. Und es ist höchst an der Zeit für ein Geständnis,...

Die Urania und das Bicycle Filmfestival

Die Urania und das Bicycle Filmfestival

Ich bin immer noch in Budapest und komme gerade aus dem hiesigen Urania Kino. „Iskas Reise“ war auf der großen Leinwand zu sehen – der Film, den Ungarn für den Oscar 2008 ins Rennen schickt. Eine...