10 fundierte Tipps für die Öko-WG

Die WG ist der ideale Ort, um Neues auszuprobieren: teilen und mit Ressourcen haushalten zum Beispiel.

Auch wenn man sich Bad und Küche mit ein paar MitbewohnerInnen teilen muss, kann man mit diesen Tricks auch in einer Wohngemeinschaft nachhaltig leben. Bild: flickr.com/ CC BY news aktuell.

1. Kauf dir einen Wecker

Elektrische Geräte, die du nicht gerade verwendest, auch Handy und Computer, gehören nachts heruntergefahren. Die Snooze-Funktion ist ohnehin eine Geißel. Also keine Ausrede: Kauf dir einen Wecker!

Altmodisch, aber effektiv – der Wecker. Bild: flickr.com/ CC BY Deepti Juturu.

2. Hol die Leiter vom Nachbarn

Wie oft brauchst du schon eine Leiter oder eine Guglhupfform? Deshalb: Borg sie dir aus, anstatt sie rumstehen zu haben. Unter www.pumpipumpe.ch kannst du Sticker bestellen und auch die NachbarInnen einladen, am Postkasten zu signalisieren, welche Gegenstände sie gerne zu verborgen bereit wären.

3. Teil deine Waschmaschine

Klingt naheliegend, gilt aber nicht nur in der WG. Denn am besten steht eine hochwertige, robuste Waschmaschine in der Waschküche im Keller. Durch dieses Sharing habt ihr zu Hause mehr Platz – etwa für ein Vorratsregal.

Am nachhaltigsten ist es, sich eine Waschmaschine zu teilen. Bild: pixabay.com.

4. Leg dir Vorräte an

Old school, aber effizient: an Aktionstagen Vorräte einkaufen, möglichst Bio. Größere Gebinde sind günstiger. Auch gemeinsam Wildfrüchte sammeln und Marmelade einkochen macht Spaß und man hat immer ein einfaches, aber persönliches Geschenk.

An Aktionstagen Vorräte in großen Mengen anlegen spart Geld. Bild: flickr.com/ CC BY CleanGreenSimple.

5. Koordiniere eine FoodCoop

Im Studium hast du verhältnismäßig viel Zeit: Engagiere dich in einer Lebensmittelkooperative (oder gründe eine). Wer dort die Einkaufslogistik mit den Bauernhöfen koordiniert, zahlt selbst oft nichts. Der Deal: deine Arbeit gegen beste saisonale und regionale Biolebensmittel.

6. Zelebriere das Schnitzel

Wenn schon Fleisch, dann richtig gutes! Besser nur alle zwei Wochen Schnitzel, dafür Biofleisch und mit Party beim Panieren. Konventionelles Fleisch ist zwar billig, aber ökologisch ungleich teurer. Deshalb: Weniger ist mehr.

Besser seltener Fleisch essen. Wenn es dann aber doch einmal ein Schnitzel gibt, sollte es richtig genossen und hochwertiges Biofleisch gekauft werden. Bild: flickr.com/ CC BY Manfred Steger.

7. Versuch’s einen Monat vegan

Eigentlich ein Muss, allein schon, um zu wissen, worin überall versteckte tierische Produkte enthalten sind. Die stammen vorwiegend aus Massentierhaltung und sind schlecht.

8. Sammle Kompost

Schade um jede Bananenschale, die im Restmüll landet. Deshalb am Komposthaufen im Hinterhof sammeln. Mit einem »Bokashi«-Kübel kannst du Essensreste sogar in der Wohnung fermentieren – zu wertvollem Dünger.

Biomüll einfach in der Wonung sammeln und dann zum gemeinschaftlichen Komposthaufen im Hinterhof bringen. Bild: flickr.com/ CC BY Evangelisk-Lutherska kyran i Finnland.

9. Steig um auf Ökostrom

Geringfügig teurer, aber konsequent. Die Mehrkosten durch richtigen Ökostrom (nicht solchen, der als »grün« vermarktet wird) kriegst du oft durchs Stromsparen wieder herein.

10. Trag Pulli und Patschen

Konstante 20+ Grad im Winter machen dich anfällig, verursachen neben Heiz- als auch Arztkosten. Mit Weste, Wollsocken und Hausschuhen fühlst du dich auch bei 18 Grad wohl.

Einfach dicke Socken und Patschen anziehen und schon kann bei den Heizkosten etwas gespart werden. Bild: pixabay.com.

Einige Tipps basieren auf den vom Autor verfassten Büchern »Ein guter Tag hat 100 Punkte« und »100 Punkte Tag für Tag« (beide erschienen im Residenz Verlag).

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