Meine Region: Schwarzatal

Baden im Höllental und After-Work-Wanderung zur Gfiederwarte. Andrea Sticklers Geheimtipps, Lieblingsplätze und Eco-Hotspots.

Luftbild Schwarzatal
Klima- und Engerie-Modellregion Schwarzatal Bild: commons.wikipedia.org/Magnus Manske.

Feierabendaussicht

Nach einem langen Tag im Büro die optimale After-Work-Tour mit toller Sonnenuntergangsstimmung: Die Gfiederwarte liegt auf dem rund 600 m hohen Gfieder, mitten im Gemeindegebiet Ternitz. Von der Warte aus hab ich einen traumhaften 360-Grad-Überblick über den Siedlungsraum bis nach Wiener Neustadt, aber auch in Richtung Schneeberg und Rax lohnt sich die Aussicht. Man erreicht den Gipfel sehr rasch innerhalb von 30–60 Minuten – auch öffentlich kann man anreisen und vom Bahnhof Ternitz starten.

Die Gfiederwarte auf dem rund 600 m hohen Gfieder in Ternitz.

Wasserleitungsweg im Höllental

Das Höllental zwischen Schneeberg und Rax gehört für mich zu den idyllischsten Plätzen in der Region. Am liebsten wandere ich entlang des Wasserleitungswegs durchs Höllental von Hirschwang bis nach Kaiserbrunn. Die zahlreichen Schotterbuchten mit glasklarem Wasser laden bei hohen Temperaturen zum Baden oder Kneippen ein. Ein Paradies auch für Wander- und KletterfreundInnen! Mir ist wichtig, dass dieses Naturjuwel erhalten bleibt.

Höllental
Badegelegenheit im Höllental. Bild: Wiener Alpen / zeleny.

Mein Arbeitsweg

Die Schwarzatal-Radroute verbindet die alpine Landschaft am Fuße der Rax mit der Ebene des Steinfelds. Sie führt entlang der Schwarza von den Wurzeln der Industrialisierung zur historischen Landschaft des Weltkulturerbes Semmering-Eisenbahn und den Orten der Sommerfrische. Da ich die Schwarzatal-Radroute nahezu täglich für die Fahrt zur Arbeit nutze, ist sie definitiv einer meiner liebsten Eco-Hotspots in der Region.

Schwarzatal-Radroute an der Semmeringbahn
Schwarzatal-Radroute an der Semmeringbahn. Bild: Wiener Alpen / mountainbikeguides.at.

Multifunktionsort

Manchmal starte ich meine Mountainbiketouren hier, manchmal komme ich zum Picknick oder zu Veranstaltungen auf der Burg. Eine wunderschöne Allee führt von der Kirche in Sieding ins Zentrum des Naturparks Sierningtal-Flatzerwand. Ein Kleintiergehege, ein Teich sowie der durchs Tal fließende Bach sorgen für eine besonders nette Atmosphäre.

Darüber erstrahlt die Burg Stixenstein. Bei heißen Temperaturen heißt es für mich hier immer: Schuhe ausziehen, Hosenbeine hoch­krempeln und rein in den Bach!

Burg Stixenstein
Burg Stixenstein. Bild: Sadtgemeinde Ternitz.
Andrea Stickler

Andrea Stickler lebt in Ternitz im Schwarza­tal. Sie liebt die Natur und verbringt viel Zeit auf dem Mountainbike oder auf Skitouren. Beruflich ist sie derzeit Managerin der Klima- und Energie-Modellregion Schwarzatal und forscht auch im Bereich von nachhaltigen Mobilitätslösungen an der TU Wien.

Du möchtest den Osten Österreichs noch besser kennenlernen? Hier findest du die Lieblingsplätze und Eco-Hotspots in Wien von Katrin Vohland: biorama.eu/eco-spots-wien

Dieser Artikel ist im BIORAMA-Magazin #72 erschienen

Biorama abonnieren

VERWANDTE ARTIKEL