Sicheres Wohnen: Wohnbau NÖ fördert Alarmanlagen

Der Wohnbau Niederösterreich fördert seit 2019 unter dem Motto »Sicheres Wohnen« den Einbau von Alarmanlagen und Sicherheitstüren.

Martina Brunnmüller Alarmanlage

Martina Brunnmüller hat vor vier Jahren gemeinsam mit ihrem Partner ein Haus im Bezirk Hollabrunn in Niederösterreich gebaut. Da sie wusste, dass sie viel allein zu Hause sein wird, war ihr der Einbau einer Alarmanlage von Anfang an wichtig: „Das gibt Sicherheit“, erinnert sie sich und zeigt sich zufrieden mit der damaligen Entscheidung. Die Alarmanlage wurde von einem Wiener Unternehmen (Alarm 4 You), auf das sie auf einer Messe aufmerksam wurde, geplant und eingebaut. Die Firma hat sie nicht nur bezüglich der Alarmanlage beraten, sondern sie auch auf die mögliche Förderung hingewiesen. Diese hat auch den letzten Ausschlag gegebeben, um den Einbau wirklich in Auftag zu geben und aus dem Wunsch – eine Alarmanlage gehört für Fr. Brunmüller einfach zum Haus dazu – Realität werden zu lassen.

Modulare Alarmanlage

Entschieden hat sie sich für eine modulare Variante, bei der die Melder, einzeln aktiviert werden können. Ist man zu Hause, sind etwa nur die Melder an Fenster und Türen aktiv, aber nicht die Bewegungsmelder im Haus. Wenn sie vereist oder wegfährt aktiviert sie alle Teile der Alarmanlage. Gesteuert wird die Alarmanlage über eine App auf dem Smartphone – so lässt sie sich auch deaktivieren, wenn Verwandte oder Bekannte ins Haus wollen oder müssen, während man nicht zu Hause ist. Die Besitzer entscheiden, ob man im Fall eines Einbruchs ein SMS bekommt, beziehungsweise die App benachrichtigt wird, eine Sirene losgeht oder auch Sicherheitsdienst oder Polizei benachrichtigt werden.

Für die Förderung hat sie keine bestimmten Kriterien erfüllen müssen. Martina Brunnmüller kann heute den Einbau einer Alarmanlage nur empfehlen: „Man fühlt sich sicherer“. Eine Alarmanlage könne zwar keinen Einbruch verhindern, aber eine sichtbare Alarmanlage oder auch eine Sirene, können abschreckend wirken.  

Im Rahmen von »Sicher Wohnen« fördert der Wohnbau Niederösterreich sowohl den Einbau von Alarmanlagen, als auch von Sicherheitseingangstüren mit einem Direktzuschuss von 30 Prozent und bis zu 1.000 Euro. Und das in Ein- und Zweifamilienhäusern, Reihenhäusern und Wohnungen. Die Alarmanlagen müssen dabei der OVE Richtlinie R2 entsprechen. Die Aktion ist mit 31. Dezember 2020 befristet. Alle Details gibt es beim Wohnbau Niederösterreich.

Dieser Artikel ist Teil einer entgeltlichen Kooperation. Im Rahmen dieser Zusammenarbeit haben wir uns auch mit den Themen Genossenschaftswohnungen als Eigentumoption, Tipps der Polizei gegen Einbrüche oder der Attraktivität von Kleinstädten beschäftigt.

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