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10 Wochen, 40 Rezepte und eine Einkaufsliste.

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Zehn Wochen Bio-Mittagspause liegen hinter mir und damit jede Menge köstliche Gerichte. Insgesamt habe ich vierzig Mittagessen aus Biozutaten in der Büroküche zubereitet – von leichten Salaten und Suppen über orientalische Currys und Pastagerichte bis hin zu deftiger Hausmannskost. Wirklich beeindruckend, was sich mit zwei Herdplatten, einem Wasserkocher und einer Mikrowelle in fünfzehn Minuten alles aus dem Kochtopf zaubern lässt. Bio im Büro ist also nicht nur möglich, sondern durchaus empfehlenswert. Die besten Gründe dafür habe ich kurz für euch zusammengefasst.

Sarah Krobath, Bild: Davinia Stimson ©

Bio wie der Blitz: In wenigen Minuten ein frisch gekochtes Mittagessen – das schafft nicht einmal der flotteste Pizzaservice. Ein Grund dafür: Da Bio-Obst und -Gemüse nicht mit chemischen Pflanzenschutzmitteln behandelt werden darf, muss man es auch nicht schälen. Einfach waschen, verarbeiten, fertig.

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Wärmstens zu empfehlen: Eine nahrhafte warme Mahlzeit macht länger satt als ein belegtes Brot. Wenn dann noch Getreide, frisches Gemüse und gutes Olivenöl mitmischen, ist neben dem Genuss auch für die nötige Energie gesorgt, um frisch in den Nachmittag zu starten.

Curry-Ingwer-Gemüse © Sarah Krobath

Ganz nach meinem Geschmack: Wer selbst kocht, weiß auch, was in seinem Essen drin ist: Nämlich immer nur die eigenen Lieblingszutaten, keine Geschmacksverstärker oder Lebensmittel, auf die man – aus geschmacklichen oder gesundheitlichen Gründen – allergisch reagiert.

„Ommm“ und „Mmmh“: Wissenschaftler haben herausgefunden: Kurze Ablenkungen verbessern die Aufmerksamkeit. Wenn die eigene Konzentration nachlässt, sorgen also ein kleiner Abstecher in die Firmenküche und ein paar Minuten meditatives Gemüseschnippeln wieder für einen klaren Kopf.

Bio ist nicht billig, zahlt sich aber aus: Wer nichts dagegen hat, mehrmals die Woche einkaufen zu gehen, um sich mit frischen Zutaten einzudecken und für wen Kochen Entspannung statt Stress bedeutet, der kommt in der Bio-Mittagspause sicher auf seine Kosten. Womit wir auch schon bei ihrem größten Manko wären – dem finanziellen Aufwand. Zwar sind Bio-Zutaten hierzulande bei weitem nicht so teuer wie in anderen Ländern, mit 6 bis 8 Euro pro Gericht muss man aber schon rechnen. Je spezieller die Zutaten, wie z.B. getrocknete Tomaten oder Sojasauce, desto teurer ist auch die Bio-Variante. Indem man seine Mittagspausen-Woche gut plant und ein und dieselbe Zutat in mehreren Speisen verwertet, bekommt man die Kosten allerdings gut unter Kontrolle. Ein fertiger Snack kann vielleicht locker preislich, aber sicher nicht geschmacklich und qualitativ mithalten. Man könnte auch sagen: Eine Mittagspause ohne Suppenkoma hat eben ihren Preis.

Tofu-Soja-Gemüse © Sarah Krobath

Bio ist gut, selbstgekocht ist besser: Leider sind nicht alle Lebensmittel – insbesondere Convenience-Produkte – in Bio-Qualität erhältlich. Aus diesem Grund, haben es zum Beispiel gefüllte Tortillas nicht in meine Rezeptauswahl geschafft. In der eigenen Bio-Mittagspause sollte man es damit aber nicht so streng nehmen und einfach konventionelle Tortillas kurz in einer Pfanne erwärmen und mit Bio-Zutaten wie Avocado, Tomaten, rotem Paprika, Kidneybohnen und etwas Sauerrahm füllen.

Für alle, die jetzt selbst auf den Bio-Mittagspausen-Geschmack gekommen sind, habe ich eine Einkaufsliste mit den meiner Meinung nach besten und dankbarsten Zutaten für die schnelle Küche im Büro zusammengestellt:

 

EINKAUFSLISTE FÜR DIE BIO-MITTAGSPAUSE 

Grundausstattung:

Olivenöl

Apfelessig oder Balsamico

Salz, Pfeffer

Lieblingskräuter

Frische Zutaten:

Obst: Äpfel, Orangen, Birnen, Mangos, Granatapfel, Zitrone

Gemüse: Zucchini, Tomaten, Champignons, Lauch, Avocado, Karotten, Erdäpfel, Fenchel, Brokkoli, Zuckerschoten

Salat: Endivien, Radicchio, Ruccola

Eier, Joghurt, Sojacreme, Milch

Aus Glas, Dose oder Kühlregal:

Gekochte Hülsenfrüchte: Linsen, Kichererbsen, Bohnen

Tomaten: geschält, passiert, getrocknet

Eingemachtes: Rote Rüben, Sauerkraut, Rotkohl

Tiefgekühlt: Erbsen, Blattspinat

Immer auf Vorrat:

Zwiebeln, Knoblauch

Getreide: Couscous, Bulgur, Polenta, Einkornreis, Zartweizen

Verschiedene Pastasorten

Tofu

Nüsse: Walnüsse, Haselnüsse, Mandeln

Würze: Suppenwürze ohne Hefeextrakt (z.B. von Alnavit), Sojasauce, Thymian, Cumin (Kreuzkümmel)

Einkaufsliste als PDF

 

Nicht vergessen: Die Mittagspause ist zu kurz für schlechtes Essen.

Sarah

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2 Antworten

  1. Dani T. sagt:

    Sehr cool – danke für die tollen Rezepte und den „Selbstversuch“ 🙂

  2. Nice! finde ich alle 40 gerichte irgendwo zusammengestellt oder sucht man die sich hier zusammen? thx.