Kürbis-Süßkartoffel-Hirse-Auflauf
Gerade im vergangenen Jahr haben viele wohl so viel Zeit wie kaum jemals zuvor zu Hause verbracht...
ZUTATEN
Auflauf
300 g schnellkochende Hirse
700 ml gesalzenes Wasser
1 kleiner Kürbis
1 kleine Süßkartoffel
250 g Schaf- oder Ziegenkäse
1 EL Olivenöl
3 Zweige Thymian
Tomatensauce
400 g Tomaten
1 Zwiebel
2 Knoblauchzehen
1 Bund Petersilie
1 Zweig Liebstöckel
1 EL Olivenöl
1 TL Rohrohrzucker
Steinsalz, Pfeffer
1 EL Olivenöl für die Form
3 Zweige Thymian
ZUBEREITUNG
In einem Topf die Hirse im Salzwasser ca. 15 Minuten (oder laut Packungsanweisung) zugedeckt köcheln lassen.
Für die Sauce die Tomaten an der Unterseite kreuzweise einschneiden und in einer Schüssel mit kochendem Wasser übergießen. 3–5 Minuten ziehen lassen, dann das heiße Wasser abgießen und die Tomaten mit kaltem Wasser abschrecken. Die Haut abziehen, den Strunk entfernen und das Fruchtfleisch klein würfeln.
Die Zwiebel und den Knoblauch schälen und klein würfeln. Petersilie und Liebstöckel waschen, trocken schütteln, die Blättchen von den Stielen zupfen und hacken. Das Olivenöl in einem kleinen Topf erhitzen, Zwiebel und Knoblauch darin glasig dünsten. Tomaten, Rohrohrzucker und Kräuter zugeben und ca. 10 Minuten köcheln lassen. Mit Steinsalz und Pfeffer abschmecken.
Den Backofen auf 180 °C Heißluft vorheizen. Kürbis entkernen, Süßkartoffel schälen und beides in Scheiben schneiden. Den Schafkäse ebenfalls in Scheiben schneiden. Eine Auflaufform mit etwas Olivenöl ausstreichen.
Die Hirse mit ca. 2/3 der Tomatensauce vermischen und in die Auflaufform geben. Mit Kürbis- und Süßkartoffelscheiben belegen. Die restliche Sauce auf das Gemüse geben und den Schafkäse darauf verteilen. Mit Thymianzweigen belegen. Den Auflauf 15–20 Minuten im Ofen backen, bis der Käse geschmolzen und das Gemüse gar ist.

Das Kochbuch »Rezepte für eine gute Zeit« von Melanie Zechmeister und Elisabeth Unger, 328 Seiten, Löwenzahn Verlag, 29,90 Euro. Bild: Löwenzahn Verlag.
Das Buch zum Rezept
Der Untertitel des Kochbuchs von Melanie Zechmeister und Elisabeth Unger lautet »ernten.kochen.teilen«. Vom Einfachsten das Beste herauszuholen, die Natur in all ihrer Vielfalt zu genießen und nur jene Lebensmittel zu Frühstück, Vorräten, Mittagessen und Snacks zu verarbeiten, die die Natur gerade hergibt. Das ist gesund, knackfrisch, nachhaltig, ja, aber vor allem wird es geschmacklich alles toppen, was man bisher gegessen hat. Für all dies und noch mehr gibt’s Inspiration in über 100 Rezepten. Einen großen Anteil daran haben Vollkornprodukte. Elisabeth Unger nennt sich ja selbst die Brotbäuerin. Sie verwendet ausschließlich Urgetreidesorten, gemahlen in der hauseigenen Mühle.
Und, das Buchcover lässt es erahnen: Es handelt sich nicht bloß um ein Kochbuch, es vermittelt auch eine Menge Hintergrundwissen zu einem ursprünglicheren Leben und weckt Sehnsucht danach.
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