Share on Pinterest

Zweite Hand und trotzdem neu

Share on Pinterest
Empfehle diesen Artikel










Submit

(Bild: Nina Himmelreich)

Wer beim Shopping daneben gegriffen oder Mode in der falschen Größe geschenkt bekommen hat, kann mit neuwertiger 2nd-Hand-Ware Fashionistas wie Bloggerin Nina Himmelreich bei willhaben glücklich machen. 

Werbung

Wer sich für Mode interessiert, hat schnell einen großen Fashion-Fußabdruck. Second-Hand-Shops helfen dabei, Outfits zu wechseln, ohne dass Mode zum Wegwerfprodukt wird, oder ungetragen im Schrank verstaubt. Einer der größten Marktplätze für Mode ist inzwischen willhaben.at. Mehr als 700.000 Modestücke und Accessoires stehen hier durchschnittlich zum Verkauf. Und dabei geht es nicht bloß um hippe Vintagemode oder das, was die Verkäufer sonst wegwerfen würden. Bei willhaben wird auch jede Menge Neuware und Ungetragenes gehandelt. Da warten für Käufer jede Menge Schnäppchen und aus so manchem unpassenden Geschenk oder Fehlgriff wird für Verkäufer noch ein guter Deal.

Nina Himmelreich stammt aus Vorarlberg, studiert Architektur, und hat ihr Mode durch Instragram und einen eigenen Blog zum Nebenjob gemacht. Auf willhaben sucht sie ganz gezielt nach guten Deals. Ihr letzter Glücksgriff: Ein Paar vegane Sneakers vom französischen Eco-Label Veja. Ungetragen aus zweiter Hand.

BIORAMA: Kaufst du viel Mode über willhaben?

Nina Himmelreich: Ich kaufe meine Klamotten am allerliebsten Second-Hand, allein schon wegen der Nachhaltigkeit. Wenn ich auf der Suche nach einem ganz bestimmten Teil bin, schaue ich meist zuerst, ob ich es irgendwo gebraucht finden kann, bevor ich in einen Laden gehe. Über willhaben habe ich auf jeden Fall schon einige Goldstücke ergattert!

BIORAMA: Findest du willhaben eher für klassiche Vintage-Mode interessant oder für neuwertige Markensachen?

Nina Himmelreich: Sowohl als auch. Auf willhaben kann man wirklich tolle, neuwertige Sachen finden. Manches möchte ich eben nicht »schon getragen« kaufen. Bei Schuhen spielt der neuwertige Zustand für mich eine wichtige Rolle. Nichts desto trotz liebe ich Vintage Mode! Es gibt bei mir kaum ein Outfit, in dem nicht mindestens ein Vintage- oder Second-Hand-Teil integriert ist. Die Mischung aus beidem ist perfekt für mich.

BIORAMA: Von wem hast du die Veja-Sneakers gekauft, und weißt du, wieso sie bei willhaben verkauft wurden?

Nina Himmelreich: Die Schuhe habe ich im 7. Bezirk von einem supernetten Mädchen abgeholt. Sie hat die Sneakers vor einiger Zeit online bestellt, weil sie in Wien mittlerweile überall ausverkauft sind. Die Größe war dann leider nicht passend. Schuhe fallen ja oft recht klein aus. So sind sie zuerst auf willhaben und schlussendlich in meinem Schuhschrank gelandet. Yay!

(Bild: Nina Himmelreich)

BIORAMA: Hast du selbst schon Sachen bei willhaben verkauft?

Nina Himmelreich: Ja, klar. Hauptsächlich waren das aber Möbel. Ich verspüre immer wieder mal den Drang nach einem kleinen Tapetenwechsel, was meine Wohnungseinrichtung angeht. Für jedes neue Stück, das seinen Weg in meine vier Wände findet, muss sich ein altes verabschieden. Am schnellsten und unkompliziertesten funktioniert dieser Abschied über willhaben. Was Kleidung angeht verkaufe ich über willhaben gerne »besondere Highlights« bzw. neuwertige Teile. Ansonsten bevorzuge ich Flohmärkte, weil ich so alles auf einen Schlag los werden kann. Der nächste Flohmarkttermin steht sogar schon fest! Ich werde meine Klamotten zusammen mit willhaben am Feschmarkt, 07. bis 09 Juli 2017, in Vorarlberg verkaufen.

BIORAMA: Hast du Tipps fürs Modeshopping auf willhaben?

Nina Himmelreich: Es kommt ganz darauf an, wonach man sucht. Wenn ich mich einfach ein bisschen durchklicken und vom Angebot berieseln lassen möchte, dann suche ich nach Überbegriffen, die den Vibe der Klamotten, auf die ich gerade Lust habe, beschreiben. Jahrzehnte sind da zum Beispiel ein ganz guter Anfang. »60er, 70er, 80er« – da ist eigentlich immer was dabei. Ansonsten findet man auch viel über die Tags »Vintage« und »Retro«. Neuwertige Sachen suche ich direkt über den Markennamen.


Dieser Artikel entstand in einer Kooperation mit willhaben

Share on Pinterest
Empfehle diesen Artikel










Submit

Das könnte dich auch interessieren...

1 Reaktion

  1. Isabel sagt:

    Hallo, ich finde es wirklich toll, dass der Trend (zumindest für einige von uns) von der Wegwerf-Gesellschaft weggeht. Wenn man gebrauchte Kleidung kauft, kann diese durch die vielen Waschgänge auch weniger Schadstoffe enthalten als neue Kleidung. Was man aber oft nicht bedenkt, sind die Mikroplastikpartikel, die sich durch das Waschen von Gewand aus Kunstfasern lösen. Bei sehr beanspruchten, alten Kleidungsstücken kann diese Fasermenge höher sein als bei neuen. Weil weder Waschmaschine noch Kläranlage diese kleinsten Partikel entfernen können, landen sie letztendlich als Mikroplastik im Meer.
    Wenn man also an Second-Hand denkt, sollte man auch diese Überlegungen berücksichtigen und auf Synthetik-Fasern verzichten.
    LG Isabel