Die Bohnen, die aus dem Osten kamen

Niederösterreich hat eine lange Sojageschichte. Und vielleicht auch eine blühende Sojazukunft.

Soja wird vor allem in der Landwirtschaft als Futtermittel genutzt, aber auch Lebensmittel aus Soja, wie Tofu oder Sojamilch, werden beliebter.
Bereits 1878 erkannte Friedrich Haberlandt die Bedeutung von Soja. Heute wird Soja in Niederösterreich angebaut, auch in Bioqualität. Bild: iStock-155141577.

»Die Cultur der Sojabohne wird in Zukunft direct durch die Ermöglichung einer besseren Ernährung und indirect als werthvolle Futterpflanze an großer Bedeutung für  die allgemeine Volkswohlfahrt gewinnen.« Das prognostizierte 1878 der Agrarwissenschaftler Friedrich Haberlandt. Im Jahr 1873 hatte sich der Professor der Universität für Bodenkultur auf der Wiener Weltausstellung Soja-Saatgut aus Fernost besorgt, mit dem er in den folgenden Jahren experimentierte. Heute wird Haberlandt als der Erfinder des Sojaanbaus in Europa gefeiert. Ganz neu war seine Idee, Sojabohnen anzubauen, natürlich nicht. Im Nordosten Chinas hatte man damit schon über zwei Jahrtausende lang Erfahrungen gesammelt.

Wenn Leopold Rittler 140 Jahre später vom Sojaanbau spricht, wirkt es, als sei der Anbau der Ölsaat eine recht simple Sache. »Soja ist eine Ackerkultur wie Mais oder Weizen und hat ganz ähnliche Anforderungen an seinen Standort«, erklärt Rittler, der für den Verein Donausoja arbeitet. Dessen Ziel ist es, den Sojaanbau entlang der Donau zu fördern, um Europa unabhängiger von Importen aus Südamerika zu machen und um die danubische Landwirtschaft durch den Anbau des genügsamen Eiweißlieferanten nachhaltiger zu gestalten. »Soja wird gerne in einen warmen Boden ausgesät, irgendwann Mitte April bis Mitte Mai. Dann erfordert Soja gewisse Kulturführungsmaßnahmen – die beschränken sich aber eigentlich auf die Unkrautkontrolle, mechanisch oder chemisch. Und dann steht nur noch die Ernte an.« Diese findet in September oder Oktober statt.

Haberlandt gilt als Efinder des Sojaanbaus in Europa.

Friedrich Haberlandt (1826-1878) experimentierte als Professor der Wiener BOKU mit dem Anbau von Soja.

67.000 Fußballfelder

Die wichtigsten österreichischen Soja-Anbaugebiete liegen in Niederösterreich. »Das pannonische Klima, das ja einen Großteil der niederösterreichischen Flächen ausmacht, und sich durch seine Wärme und gute Böden auszeichnet, bietet gute Bedingungen für den Sojaanbau«, erklärt Agrarwissenschaftler Rittler. Für viele Landwirt*innen hat sich der Umstieg von Mais oder Getreide auf Soja in den letzten Jahren rentiert. Soja aus Europa erzielt gute Marktpreise, weil die Nachfrage nach gentechnikfreien Produkten wächst. Zudem kommt Soja ohne Stickstoffdünger und Fungizide aus. »In ganz Österreich sind wir jetzt bei zirka 67.000 Hektar. Und damit ist die Sojabohne nach Weizen, Gerste und Mais die viertflächenstärkste Ackerkultur«, erklärt Rittler. Mehr als ein Drittel des Sojas aus Niederösterreich wird übrigens in Bioqualität angebaut.

Doch bei allem Sojawachstum entlang der Donau wird Soja aus Europa kaum reichen, um den immensen Bedarf an Futtermitteln für die Fleischproduktion in Europa zu decken. 35 Millionen Tonnen Soja werden Jahr für Jahr in die EU importiert. Das meiste davon stammt aus Südamerika, wo Regenwaldflächen dem Anbau zum Opfer fallen. »Unsere Schätzungen gehen davon aus, dass die europäische Produktion nicht reichen wird, um den Gesamtbedarf in Europa zu decken«, erklärt Rittler. »Dafür müsste der Gesamtkonsum an tierischen Lebensmitteln stärker gesenkt werden. Wir denken, dass der derzeitige Bedarf an Futtersoja durch eine Ausweitung der Flächen und Produktionssteigerungen durch Züchtung und Wissensaustausch in 10 bis 20 Jahren zur Hälfte gedeckt werden kann.«

Die Sojabohne ist nach Weizen, Gerste und Mais die viertflächenstärkste Ackerkultur in Österreich.

Auf 67.000 Hektar wird österreichweit Soja angebaut. Ein großer Teil davon in Niederösterreich. Bild: istock.com / Zoran Zeremsky.

Es sind nicht nur Hühner, Rinder und Schweine, die Soja essen. Auch immer mehr Menschen greifen gerne zu den proteinhaltigen Bohnen, zum Beispiel in Form von Tofu. Unternehmen aus Niederösterreich mischen auf dem wachsenden Markt für Lebensmittel auf Sojabasis kräftig mit: In Traiskirchen haben sich gleich zwei Produzenten angesiedelt. Die Firma Sojarei produziert hier seit dem Jahr 2000 Biotofu. Und nur ein paar Kilometer weiter steht die Firma Evergreen, die sich ebenfalls auf Tofu und andere Sojaprodukte spezialisiert hat – bereits vor über drei Jahrzehnten. Von Prinzersdorf bei St.Pölten aus hat sich die Unternehmensgruppe Bamberger zu einem der größten europäischen Produzenten von Sojamehlen entwickelt. Auch der Bio-Snack Hersteller Landgarten aus Bruck an der Leitha hat regionale Sojabohnen mit Schokoüberzug, gesalzen und mit Chili-Aroma im Angebot. Soja als Lebensmittel war aber längst nicht immer so beliebt wie in den letzten Jahren.

Soja bleibt Exot

Der Historiker Georg Weissenböck forscht am Institut für die Geschichte des ländlichen Raumes in St.Pölten seit dem vergangenen Jahr zum Wissen über Soja in Österreich. Der Historiker erklärt, die Sojabohne werde in der österreichischen Landwirtschaft seit 140 Jahren als Innovation wahrgenommen: »Obwohl die Einführung der Sojabohne schon so weit zurück liegt, wird sie immer wieder als Neuheit oder als fremde Pflanze betrachtet. Und das gilt auch heute noch. Obwohl es zigtausend Hektar Anbaufläche gibt, ist die Sojabohne weit weniger bekannt und akzeptiert als andere heimische Pflanzen.« Dabei wurden bereits in der Zwischenkriegszeit Sojabohnen aus Niederösterreich international vermarktet – selbst in den Straßenbahnen Wiens wurde damals Sojamehl aus der Region beworben.

Sojabohnen haben es nie wirklich auf die Liste typischer Lebensmittel für die regionale Küche geschafft. Sojasprossen auf der Heurigenplatte sind eine ebenso naheliegende wie exotische Erscheinung. Vielleicht ändert sich das in Zukunft, schließlich wächst das Bewusstsein dafür, dass mehr Fleisch konsumiert wird als es für den Planeten und seine Bewohner*innen gut ist. Als Alternative zu Fleisch findet sich Tofu, den man früher übrigens auch Bohnenkäse nannte, seit Jahren auf immer mehr Speiseplänen. Vielleicht regt es die Eine oder den Anderen dazu an, noch häufiger und bewusster zu Soja zu greifen, wenn bekannt ist, dass es sich dabei um ein traditionsreiches Produkt mit 140-jähriger, regionaler Geschichte handelt.

Auch Unternehmen, die Produkte auf Sojabasis herstellen, siedeln sich vermehrt in Niederösterreich an.

Obwohl die Sojabohne bereits im 19. Jahrhundert nach Österreich gebracht wurde, wird sie trotzdem noch oft als Exot angesehen. Bild: istock.com / Uros Poteko

Soja weltweit

6 % beträgt der Anteil der globalen Agrarfläche, auf der Soja angebaut wird.

334.900.000 Tonnen Soja wurden im Jahr 2016 weltweit produziert.

98 % der weltweit geernteten Sojabohnen werden als Sojakuchen bzw. -schrot an Tiere verfüttert.


Der erste Sojaboom liegt 140 Jahre zurück

Seit den 1870er-Jahren wächst Soja auf Feldern in Niederösterreich. Der Historiker Georg Weissenböck erforscht die Geschichte des Wissens über die Bohnen.

BIORAMA: Sie forschen zur Wissensgeschichte der Sojabohne in Österreich 1870–1950. Wie kommt es zum diesem Projekt?

WEISSENBÖCK: Unser Projekt soll einen blinden Fleck bearbeiten, weil der Sojaanbau in Österreich historisch noch nie wirklich betrachtet worden ist.

Und was nehmen Sie dabei genauer in den Blick?

Das erste große Ziel ist es, alles zu sammeln, was zu Soja in Österreich zwischen 1870 und 1950 vorhanden ist. Ich suche nach unbearbeiteten Quellen, katalogisiere und digitalisiere im großen Maßstab, und ich hebe etliche Archivalien aus. Ich bin in Kontakt mit Leuten, die relevante Nachlässe haben aus dieser Zeit. So entsteht ein Überblick. Gleichzeitig bette ich meine Arbeit in verschiedene Fachdiskussionen ein. Das ist eine der Schwierigkeiten bei dem Projekt, denn da kommen viele verschiedene Dinge zusammen: Landwirtschaftsgeschichte, Ernährungsgeschichte, Wirtschaftsgeschichte. All das soll am Ende unter dem Dach des Projekts verbunden werden. In der zweiten Projektphase geht es dann darum, den medialen Diskurs mit verschiedenen qualitativen und quantitativen Methoden nachzuvollziehen. Ich will die Frage beantworten, wie die Sojabohne in öffentlichen Medien diskutiert und debattiert wurde.

Österreichisches oja zu bekommen ist im Supermarkt schwer.

Sojabohnen bestehen zu rund 20 Prozent aus Öl und zu 37 Prozent aus Proteinen, deren Qualität mit tierischem Eiweiß vergleichbar ist. Bild: istock.com / Raowyn

Was macht die Geschichte von Soja in Österreich so spannend?

Spannend ist zum Beispiel, dass bestimmte Diskussionen und Argumente, die heute aktuell sind – Stichwort: Vegetarismus oder vegetarisches Eiweiß versus tierisches Eiweiß –, in den vergangenen 140 Jahren immer wieder in unterschiedlicher Form relevant waren. Und im Unterschied zu anderen Regionen kommt das spezifische Umfeld dazu. Österreich-Ungarn hatte sehr bestimmte agrarische Landschaften und verschiedene Institutionen und Wirtschaftsfaktoren, die da zusammengespielt haben. Speziell für Österreich ist außerdem die Rolle von Soja in Krisensituationen. Im Ersten Weltkrieg, in der Zwischenkriegszeit und im Zweiten Weltkrieg haben sich ganz spezifische Entwicklungen ergeben im Hinblick auf die Sojabohne als Kulturpflanze.

„Es gibt Aufzeichnungen darüber, dass Sojabohnen, die in Niederösterreich gezüchtet und vermehrt wurden, bis nach Marokko, Persien und in die Türkei exportiert und angebaut wurden.“ – Georg Weissenböck

Was macht ausgerechnet Niederösterreich zum historischen Soja-Hotspot?

In den 1920er- und 1930er-Jahren gab es in Platt im Weinviertel, einer kleinen Ortschaft bei Hollabrunn, ein europaweit renommiertes Soja-Züchtungszentrum. Es gibt Aufzeichnungen darüber, dass Sojabohnen, die in Niederösterreich gezüchtet und vermehrt wurden, bis nach Marokko, Persien und in die Türkei exportiert und angebaut wurden.

Trotzdem wird Soja heute kaum als klassische, europäische Feldfrucht wahrgenommen. Ist Soja seit 140 Jahren in einer Exotenrolle?

Das ist eine gute Frage und ich finde es beim Lesen der Quellen immer wieder spannend, dass in unterschiedlichen Zeitabständen in landwirtschaftlichen Fachmedien diskutiert wird, welche alternativen Kulturpflanzen es gäbe. Und dann wird immer wieder von einer bestimmten Seite die Sojabohne ins Spiel gebracht – aufgrund der hohen Nährstoffwerte und der bereits getätigten Versuche durch Friedrich Haberlandt 1870. Und genau was Sie sagen, ist der Fall: Obwohl die Einführung der Sojabohne schon so weit zurück liegt, wird sie immer wieder als Neuheit oder als fremde Pflanze betrachtet. Und das gilt auch heute noch. Obwohl es zigtausend Hektar Anbaufläche gibt, ist die Sojabohne weit weniger bekannt und akzeptiert als andere heimische Pflanzen. Das ist lustig, weil ja viele andere Kulturpflanzen auch von irgendwo aus der Welt stammen, also zum Beispiel die ganzen Hülsenfrüchte.

„Auch wenn die Sojabohne im historischen Maßstab nie die gleiche Bedeutung hatte wie Getreide oder Mais, gab es die Diskussion über Soja immer wieder.“ – Georg Weissenböck

Vielen ist Soja nur aus der asiatischen Küche in Form von Miso, Tofu oder Sojasauce bekannt.

Soja wird in der österreichischen Küche oft noch in versteckter Form verwendet, dabei eignen ise sich für viel mehr. Bild: pixabay.com.

Welche bestimmte Seite ist es denn, die immer wieder die Sojabohne ins Spiel bringt?

Es sind im Zeitverlauf unterschiedliche Player, die da mitgespielt haben. In den 1880er-Jahren waren es zum Beispiel Gutsbesitzer, die im Sojaanbau eine Effizienzsteigerung gesehen haben. Zur Zeit des Ersten Weltkriegs gab es ein großes staatliches Interesse zur Förderung der Sojabohne, weil sie vor dem Krieg schon im großen Maßstab importiert worden ist, und dann plötzlich die Märkte abgeschottet waren. Man hat dann von staatlicher Seite versucht, die Fettversorgung aufrecht zu erhalten.

In den 1920er- und 1930er-Jahren hat es in Schwechat ein Edelsoja-Werk gegeben, das ein Produkt hergestellt hat, das auch im Radio und in den Zeitungen beworben wurde: das Edelsoja-Mehl. Das wurde als eine rationale Ernährungsform angepriesen. Und in den 1940er-Jahren war es der nationalsozialistische Staat, der den Sojaanbau propagierte. Also da gab es immer unterschiedliche Interessen. Das ist das Spannende. Auch wenn die Sojabohne im historischen Maßstab nie die gleiche Bedeutung hatte wie Getreide oder Mais, gab es die Diskussion über Soja immer wieder.

Spielt es eine Rolle, dass Soja in der traditionellen österreichischen Küche eher nicht vorkommt?

Das war über den ganzen Zeitraum ein großes Problem und das ist auch eine meiner Thesen, dass der Mangel an Anwendungswissen und Alltagswissen der Bevölkerung, wie man mit der Sojabohne umgehen kann, dazu geführt hat, dass sie wenig angenommen wurde. Man wusste von den traditionellen asiatischen Verarbeitungsmethoden. In verschiedenen Texten geht es immer wieder um die große Bedeutung, die Soja als Miso, Tofu oder Sojasauce in Asien, vor allem Japan, hat. Aber man hat es nie geschafft, oder auch nie wirklich versucht, diese Anwendungen in Österreich und Europa bekannt zu machen. Es hieß dann oft, die asiatischen Geschmäcker träfen nicht den österreichischen Gaumen. Und wenn doch, dann wurde Soja oft in einer versteckten Art und Weise verwendet, zum Beispiel als Schweinefutter oder als Zusatz für Suppen, damit man es ja nicht sieht.

War Soja in seiner österreichischen Geschichte jemals so prominent wie heute?

Mengenmäßig ist die Bedeutung heute deutlich größer als früher. Aber wenn man sich alte Zeitungsberichte aus den frühen Jahren der Sojageschichte ansieht – 1878, 1879 –, als Friedrich Haberlandt Soja erforscht hat, dann sieht man, dass es damals schon einen richtigen Soja-Boom gab. Da ist in der Landwirtschaft von einer Sojaeuphorie die Rede. Damals war die Sojabohne nicht viel weniger im Gespräch als heute. Es gibt zum Beispiel einen Nachlass vom Betreiber des Schwechater Edelsoja-Werks. Da schreibt er, dass er in fast allen Straßenbahnen Wiens sein neues Edelsoja-Vollmehl plakatiert hat. Es gibt im Moment sehr wenige Sojaprodukte, die so in der öffentlichen Wahrnehmung stehen, wie damals dieses Mehl – abgesehen vielleicht von Sojamilch.

Soja spielte auch in vielen Krisensituationen der Geschichte, wie im ersten und zweiten Weltkrieg, eine wichtige Rolle.

Niederösterreich eignet sich besonders für den Sojaanbau wegen seines pannonischen Klmas und guten Böden. Bild: pixabay.com.

Wurde Soja auch in früheren Jahrzehnten bewusst, als Fleischersatz-Produkt vermarktet, zum Beispiel in Form von Tofu? 

Kaum. Und die Begründung dafür ist in der Zeit rund um den Ersten Weltkrieg zu suchen. Damals hat es immer wieder Ersatzprodukte gegeben, die in der öffentlichen Wahrnehmung sehr negativ gesehen wurden. Da wurde dann versteckt Fleisch ersetzt, häufig auch durch Soja. Und man wollte von diesem Ersatzimage weg. Das Vollmehl wurde deshalb auch nicht als Fleischersatz propagiert, sondern als rationale, effiziente Alternative. Es wurde schon argumentiert, mit Sojamehl erhalte man für den gleichen Preis die dreifache Menge an Proteinen im Vergleich zu tierischen Proteinen, aber es wurde nicht aktiv als Ersatz dargestellt. Das ist eine Erscheinung, die erst ab den 1960er-Jahren bei uns auftritt.

Überraschet es Sie im Supermarkt, wie wenige Sojaprodukte als regional und als Teil der traditionellen Küche vermarktet werden?

Tatsächlich, ja. Ich war in letzter Zeit immer wieder auf der Suche nach Sojabohnen, um privat alte Rezepte nachzukochen. Ich war dann in mehreren Geschäften, und es war wirklich schwer, Sojabohnen aus Österreich zu bekommen, was mich überrascht hat. Ich habe dann letztlich von einem Biobauern einen 10kg-Sack bekommen. Es ist schon verwunderlich, dass die Qualität biologischer Sojabohnen aus niederösterreichischem Anbau kaum erwähnt wird. Mir wurde sogar erzählt, dass Biosojabohnen teilweise zum gleichen Preis verkauft werden müssen wie konventionelle Sojabohnen, weil es nicht genug Abnehmer für Biosoja gibt. Ich kann mir vorstellen, dass es noch Potenziale in der Vermarktung gibt.

Weissenböck ist Historiker und forscht über die Geschichte von Soja in Österreich.

Bild: Georg Weissenböck.

Georg Weissenböck

schreibt am Institut für die Geschichte des ländlichen Raumes in St.Pölten seine Dissertation über die Wissensgeschichte der Sojabohne in Österreich zwischen 1870 und 1950. Das Projekt wird mit einem Stipendium aus Landesmitteln gefördert.

Dieser Artikel ist im BIORAMA-Magazin #2 erschienen

Biorama abonnieren

VORGESCHLAGENE ARTIKEL DER REDAKTION