Großes Kino: Grüner drehen

Die Green-Producing-Bewegung setzt sich für mehr Nachhaltigkeit in der Filmbranche ein – und kommt gemächlich, aber stetig voran.

Foto: The Light Bridge GmbH.

Es ist sechs Uhr. Die FahrerInnen holen RegisseurIn und SchaupielerInnen mit Vans von ihren Hotels ab. Es wird in den Bergen gedreht, also gibt es keinen Strom. Der kommt aus einem Dieselaggregat, das 13 Stunden läuft und die Scheinwerfer am Laufen hält. Egal wie stark die Sonne scheint, es wird nichts dem Zufall überlassen – vor allem nicht das Licht. Nach dem Mittagessen haben sich bereits fünf große Müllsäcke voller Plastikgeschirr und halb ausgetrunkener Wasserflaschen angesammelt, der Drehtag dauert noch weitere sechs Stunden. Am Ende wird sich der Abfall mindestens verdoppelt haben, das Dieselaggregat wird gut 50 Liter verbraucht haben.

So könnte der Alltag einer Spielfilmproduktion in Österreich aussehen. Unabhängig von Budget und Projektdimension wiederholen sich die Probleme: Alle brauchen Strom, Verpflegung und müssen irgendwie ans Set kommen. In einer Branche, die permanent mit Zeitdruck und Geldmangel kämpft, ist Umweltschutz nur ein weiteres Hindernis. Auch werden häufig die kreativen Entscheidungen den nachhaltigen vorgezogen. So planierte man bei den Dreharbeiten zu Danny Boyles The Beach (2000) den Strand, weil er nicht groß genug war, pflanzte nicht heimische Palmen und fügte so dem Ökosystem der Insel großen Schaden zu. Für Apocalypse Now zündete Regisseur Francis Ford Coppola mehrere Hektar Palmenwald mit über 300 Litern Benzin an. Sein Kommentar, »in den USA würde man das nicht erlauben; die UmweltschützerInnen würden einen umbringen«, spricht Bände. Das sind nur zwei von vielen Beispielen.

Foto: Das Rund Filmproduktion.

Technik vs. Aufwand

Reisen, häufig mit Auto und Flugzeug, sowie die Produktionstechnik sind die zentralen Faktoren, wieso Dreharbeiten der Umwelt schaden. Die LichtmeisterInnen bräuchten eigentlich keine Schonfrist mehr, denn rein technisch kann hier viel Strom gespart werden. FilmemacherInnen experimentieren gerne mit reinem Tageslicht, wie bei The Revenant (Alejandro González Iñárritu, 2016).  Hier wird ausschließlich mit Reflektoren gearbeitet, um das vorhandene Sonnenlicht zu verstärken. Der österreichische Kameramann Christian Berger entwickelte für solche Zwecke das Cine Reflect Lighting System. Die Reflektoren geben natürliches Licht mit sehr geringem Verlust wieder und leuchten so ganze Sets aus.

Man macht sich das Leben einfach schwerer, wenn Green Producing für die Firmenphilosophie fremd ist.

Regina Preslmair, im Ministerium für das Umweltzeichen zuständig.

LED-Scheinwerfer sind ebenfalls eine gute Wahl: Sie geben weniger Wärme ab, sind dafür aber deutlich heller und sparen 70 bis 90 Prozent Strom ein. Energie braucht man also trotzdem, wenn man den ganzen Tag, wie im Eingangsbeispiel, auf einem Berg steht und keine Steckdose erreichbar ist. Da könnte natürlich, anstatt zum Dieselaggregat, zu einem Hybriden gegriffen werden, der Teile des Stroms aus Solarenergie erzeugt, oder zumindest zu alternativen Kraftstoffen – aber das ist aufwendig. In städtischer Umgebung stehen fast immer Starkstromanschlüsse zur Verfügung, die jedoch nicht garantiert Ökostrom liefern.

Das verursacht beim Film CO2. Foto: BAFTA.

Daten braucht die Branche

Leider macht sich kaum jemand die Mühe, aktuelle Daten zur Nachhaltigkeit in der Filmbranche zu erheben, für Österreich liegen keine Zahlen vor. Die relevanten Komponenten am Filmset sind zahlreich und schwer messbar – und (noch) fehlt es an Interesse, die Auswirkungen auf die Umwelt sichtbar zu machen. Die britische BBC ermittelte in ihrem Jahresbericht 2018 einen CO2-Ausstoß von 13,4 Tonnen pro Stunde Ausstrahlungszeit. 2011 waren es noch 8,2 Tonnen.

Das Kollektiv Ecoprod aus Frankreich schätzt den Gesamtausstoß bei einer TV-Serie auf insgesamt 200, bei einem Spielfilm mit mehreren Locations auf 1000 Tonnen CO2. 2018 analysierte die Studentin Melanie Stoff (FH St. Pölten) im Rahmen ihrer Diplomarbeit unter anderem den Energieverbrauch durch Fahrzeugnutzung, Unterkünfte und Catering von vier österreichischen Spielfilmproduktionen und kam auf einen Verbrauch von 90 Tonnen CO2 pro gesamte Filmproduktion. Eine Studie aus dem Jahr 2006 der UCLA (University of California, Los Angeles, Institute of the Environment) ermittelte zudem, dass die Filmindustrie in L.A. nach den Ölraffinerien zweitstärkster Luftverschmutzer war.

Solche schwankenden Daten zeigen, wie schwer Filmproduktionen in ihrer Gänze einschätzbar sind. Nicht nur der Setalltag fällt ins Gewicht, sondern auch die Umstände der Vor- und Nacharbeit im Büro. In Österreich gibt es seit Anfang 2017 ein Umweltzeichen für Green Producing, das vom Bundesministerium für Nachhaltigkeit und Tourismus (BMNT) gemeinsam mit Filmschaffenden und UmweltexpertInnen entwickelt wurde. Firmen und ihre Produktionen müssen sich den Kriterien gleichermaßen unterordnen.

Ein Film ist nur so grün wie seine ProduzentInnen. Das sieht auch Regina Preslmair so, die im Ministerium für das Umweltzeichen zuständig ist: »Man macht sich das Leben einfach schwerer, wenn Green Producing für die Firmenphilosophie fremd ist.« Deshalb wird das Leitbild der Produktionsfirmen ebenso geprüft wie das Vorhandensein von Green-Producing-Beauftragten und Angaben über eine umweltschonende Büroführung. Druckt man jede E-Mail aus, wird es schwierig mit der Zertifizierung.

Green Producing ist vor allem Einstellungssache.
Foto: Das Rund Filmproduktion.

Streng, aber umsetzbar?

Für einzelne Produktionen müssen Mobilität, Location, Stromversorgung, Setbau, Maske und Kostüm, Beleuchtungstechnik, Spezialeffekte, Catering und Unterkünfte einer Prüfung durch unabhängige Kontrolleure unterzogen werden. Strom aus erneuerbaren Energien, LED-Lampen, Mülltrennung und biologisches Catering sind naheliegende Maßnahmen. Sich um nachhaltige Hotels kümmern und DarstellerInnen vom Zugfahren überzeugen kann hingegen mehr Zeit (und Nerven) in Anspruch nehmen. Zwölf Seiten umfasst der Kriterienkatalog aus dem Ministerium. Zu viel? Nein, findet Regina Preslmair: »Unsere Kriterien sind auf den Punkt gebracht. Uns war das Fokussieren auf Kernpunkte und deren Umsetzbarkeit wichtig – und dass etwas passiert.«

Passiert ist noch nicht viel, zumindest nicht offensichtlich. Mit David Schalkos Superfilm hat eine Produktionsfirma Initiative gezeigt und bei der Entstehung des Umweltzeichens mitgewirkt. Der Landkrimi Höhenstraße (2016, ORF) ist der erste und bisher einzige Spielfilm, der mit dem Umweltzeichen ausgezeichnet wurde. Die Livesendung Mei liabste Weis (2019, ORF Tirol) und die Werbefilmproduktionsfirma Das Rund können sich ebenfalls mit dem Umweltzeichen schmücken.

Dabei drängt sich die Frage auf: Sind die Kriterien zu streng? »Einige Leute sehen die Kriterien und sagen: Das kann ich nicht. Aber es gibt immer Alternativen. Bei Produktionen müssen immer die gleichen Fragen gestellt werden und mit unseren Standards wollen wir die Antworten in Richtung Nachhaltigkeit beeinflussen«, so Preslmair. Die Kriterien seien schaffbar und umsetzbar, aber man müsse seinen Arbeitsstil schon überdenken. »Alles auf einmal, das verlangt ja auch niemand.« Für halbe Sachen gibt’s allerdings keine Zertifizierung, nur wer alle Auflagen erfüllt, darf sich »grün« nennen.

Ich glaube, es ist für alle machbar. Dagegen spricht nur Faulheit. Das Argument, es würde mehr kosten, wenn man biologisch einkauft, stimmt nicht.

Lisa Scheid, Geschäftsführerin von Das Rund.

In Niederösterreich unterstützt die Lower Austrian Film Commission (LAFC) mit der Initiative »Evergreen Prisma« Filmschaffende bei der nachhaltigen Produktion. Ihre Checkliste »Evergreen Guide« zur nachhaltigen Filmproduktion war die erste ihrer Art in Österreich. Im Jänner 2019 fand dazu ein erster Workshop statt und er soll nicht der letzte gewesen sein: »Das primäre Ziel des LAFC Evergreen Prisma ist, zukünftig Filmproduktionen verstärkt grün zu beraten und auf vielseitige Weise begleiten zu können. Die Vermittlung von fundiertem Wissen, um die Umsetzung nachhaltiger Produktionen in der österreichischen Filmlandschaft zu fördern, ist dafür aus unserer Sicht essenziell«, teilte Dietlind Rott, Leiterin der Lower Austrian Film Commission, mit. Die NiederösterreicherInnen nehmen damit eine Vorreiterposition in Österreich ein.

Foto: Das Rund Filmproduktion.

Eigeninitiative gefragt

Filmschaffende müssen sich also an der eigenen Nase packen, bevor PrüferInnen ihnen auf die Finger schauen können. Und los geht der Ausredenzirkus: »Zeit ist Geld« steht in den Zehn Geboten der Filmwirtschaft weit vorne. Die Herausforderungen, die Menschen in Filmproduktionen meistern müssen, sind dabei zahlreich. Die perfekte Location zu finden, SchauspielerInnen und RegisseurInnen glücklich zu machen, Stromversorgung und pünktliche An- und Abreise zu garantieren sind nur die Spitze des Eisbergs. Infoveranstaltungen, Workshops, Apfel statt Schokoriegel und Orangensaft statt Energydrink – das muss man wollen. Die Anstalten und Ämter sagen: Das geht schon, da muss die Filmindustrie Initiative zeigen. Die Filmschaffenden zucken mit den Schultern und fordern fairere Förderungen.


Lisa Scheid, Geschäftsführerin von Das Rund.

Lisa Scheid, Geschäftsführerin von Das Rund, lässt sich das nicht einreden: »Ich glaube, es ist für alle machbar. Dagegen spricht nur Faulheit. Das Argument, es würde mehr kosten, wenn man biologisch einkauft, stimmt nicht. Man glaubt immer, man kann sich das nicht leisten, aber das ist eine Ausrede. Man muss einfach bewusster und reduzierter sein.« Sie selbst ist in einem Umfeld aufgewachsen, in dem auf einen nachhaltigen Lebensstil geachtet wurde, und hat die Verschwendung in der eigenen Branche nicht mehr hinnehmen wollen. »25 Leute im Büro davon zu überzeugen ist natürlich nicht einfach, aber inzwischen ticken alle so wie ich. Am Set mit 40 oder 50 Leuten ist das noch mal eine andere Herausforderung. Aber je besser informiert die Leute sind, desto besser funktioniert das auch«, fasst Scheid ihre Erfahrungen zusammen.

Eigene Trinkflasche statt Plastikmüll.
Foto: Das Rund Fimproduktion.

Grün ist geil

Zu Beginn habe es Verwunderung gegeben, als alle Beteiligten plötzlich eine Wasserflasche zum Befüllen bekamen. Aber ein Hindernis habe das nicht dargestellt. Das Rund verteilt die Flaschen zu Beginn einer Produktion und bittet alle, diese auch beim nächsten und übernächsten Dreh wieder zu nutzen. »So haben wir statt zehn Müllsäcken nur mehr zwei«, erklärt Scheid. Die größte Herausforderung sei für sie die Verpflegung, denn von der geringen Auswahl an Bio-Caterern hat nicht jeder Zeit, wenn er gebraucht wird. »Es sind einfach so viele Leute, von denen man abhängig ist.«

Wenn die Kriterien also eigentlich machbar sind und Zeit- und Geldmangel nur faule Ausreden, hat die Branche einfach kein Interesse am Green Producing? Jein, sagt Scheid: »Das Thema wird immer wichtiger und natürlich verbessert es das Image einer Firma, wenn sie grün produziert. Es gilt halt als cool und das ist bei manchen die Motivation. Denen liegt dann die Umwelt nicht unbedingt am Herzen.« Ist Grün also einfach nur hip und wertet die Außendarstellung einer Firma auf?

Wenn man absolut umweltfreundlich bleiben will, dann dürfte man keinen Film mehr drehen.

Regina Preslmair.

Philip Gassmann ist ein Pionier für Green Producing und leistet mit seiner Website, Workshops und Beratungen einen wichtigen Beitrag für nachhaltige Filmproduktionen. Er sieht hoffnungsvoll in die Zukunft: »Es gibt ein wachsendes Interesse für Green Film Production, besonders bei der Jugend. Das Feedback an den Filmhochschulen ist überwältigend und macht wirklich Hoffnung.« Für ihn sind vor allem innovative Technologien und deren kreative Einbindung in die Filmproduktion der Weg in eine nachhaltigere Zukunft.

Als Regisseur, Berater und Referent klärt Gassmann über Green Producing auf. Foto: LAFC Lower Austrian Film Commission Gregor Lechner.

Internationale Vorbilder

Wie immer lohnt sich auch hier ein Blick über den Tellerrand. Der muss gar nicht sehr weit reichen. Ein Blick nach Deutschland reicht schon. Das nördliche Bundesland Schleswig-Holstein beispielsweise hat mit dem Grünen Drehpass 2011 einen Standard für grüne Produktionen eingeführt, den inzwischen über 100 Filme führen. Green Film Shooting ist eine umfangreiche Plattform, die online und mit einer jährlichen Printausgabe über Nachhaltigkeit in der Branche informiert. Bavaria Film arbeitet seit 2013 mit dem weltweit ersten klimaneutralen Filmstudio. 2017 formulierten die Filmförderanstalten Deutschlands ein gemeinsames Statement, damit Mehrkosten für grüne Produktionen förderrechtlich mitgetragen werden können.

In Großbritannien zertifiziert »Albert« (British Academy of Film and Television Arts, kurz BAFTA) eine grüne Film- und TV-Produktion in drei verschiedenen Abstufungen. Bei vielen Firmen wie Universal, Warner, Fox, Sky, Netflix, Bavaria und natürlich den öffentlich-rechtlichen Rundfunkanstalten steht Nachhaltigkeit in den Firmenstatuten. Kompliziert wird es, wenn Firmen aus verschiedenen Ländern gemeinsam an einer Produktion arbeiten und die Beteiligten unterschiedliche Standards an eine Produktion stellen. Wer das prüft und welche Regeln dann gelten? Das weiß man nicht.

So undurchsichtig und negativ es klingt, an einer nachhaltigen Filmwirtschaft wird gearbeitet. Knackpunkt ist die Kommunikation von Filmschaffenden, Förderstellen und Ämtern untereinander und miteinander, die langfristig ein Umdenken bewirken und das Verantwortungs-Pingpong zumindest verringern könnten. Aber: Regina Preslmair bringt auf den Punkt, was man sich ohnehin denken kann: »Wenn man absolut umweltfreundlich bleiben will, dann dürfte man keinen Film mehr drehen.« Niemand möchte auf den Kinoabend verzichten, bis nachhaltigeres Drehen der Standard wird, ist es noch ein langer Weg.

Für den Branchenexperten Philip Gassmann braucht es drei Dinge: »Wissen, was Green Producing wirklich bedeutet und welche Vorteile es hat, viele grüne Technologien und die Erklärung des Themas zur ChefInnensache.« Gemeinsam arbeiten muss die Devise lauten, um die Kreativität, die auf  der Leinwand herrscht, auch dahinter walten zu lassen – ein Gedanke, den man als ZuschauerIn beim nächsten Kinobesuch oder DVD-Abend im Hinterkopf behalten kann.  

Foto: Das Rund Filmproduktion.

Green Screen

Nicht alle perfekt, aber zumindest bewusst: Das sind unsere Green-Producing-Tipps für Filmabend ohne schlechtes Gewissen.

Aufbruch zum Mond – First Man (Damien Chazelle, 2018): Beim Drama um Neil Armstrongs Mondlandung wurde recycelt, umweltfreundliches Mehr- oder Einweggeschirr genutzt, die Nutzung von Generatoren auf ein Minimum reduziert und das wiederverwertete Set anschließend gespendet.

BlacKkKlansman (Spike Lee, 2018): Für die Detektivstory, in der sich ein schwarzer Cop in den Ku-Klux-Klan einschleicht, nutzte man FSC-zertifiziertes Holz, recycelbaren Teppich und integrierte Vintage-Recycling-Mistkübel und -Wasserspender für die 70s-Sets.

Der goldene Handschuh (Fatih Akin, 2018): Mit dem Rad zur Arbeit hieß es für die Hälfte der Crew des brutalen Horrorfilms über den Frauenmörder Fritz Honka. Auch hier wurden Sets wiederverwertet. Wie schon Aus dem Nichts (2017) erhielt er den Grünen Drehpass.

Okja (Joon-ho Bong, 2017): In dem und um den Film wurde Nachhaltigkeit zum Thema. Im Film geht es um Fleischkonsum, die MacherInnen selbst zogen die New Yorker Gruppe Earth Angel zurate, die umweltschonende Lösungen am Filmset anbietet.

Sauerkrautkoma (2017): Die bayerische Krimikomödien-Reihe ist Deutschlands Vorzeige-Green-Production und der 100. Film, der mit dem Grünen Drehpass ausgezeichnet wurde.

Peaky Blinders (BBC): Die vierte Staffel der britischen Serie drehte mit lokaler Crew, LED-Licht und lieh die Kostüme aus.

Die Evergreen-Prisma-Checkliste ist online auf lafc.at abrufbar. Kostenlose Workshops und Seminare sollen mehr Bewusstsein für die Umsetzung von Green Producing schaffen.

Titelbild: The Light Bridge GmbH.

Dieser Artikel ist im BIORAMA-Magazin #62 erschienen

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