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Der „Fräsinator“ soll bei der Energiewende helfen

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Grafik: (c) NG Green Innovations GmbH

Technik, die für die nachhaltige Energiewende benötigt wird, entsteht nicht nur unter der Sonne Kaliforniens, bei großen Technologiekonzernen oder in Smart Cities. Sie entsteht auch in Orten wie Kirchberg im Pielachtal. Dort wurde der „Fräsinator“ entwickelt. Diesen fantastischen Namen trägt eine Maschine, die dort zum Einsatz kommt, wo grüne Energie entsteht. Zum Beispiel im Fernheizwerk Tulln, das von EVN betrieben wird. Dort werden täglich 63 Tonnen – oder 25 Schüttraummeter – sogenannter Hackschnitzel verladen.„Wir bewegen jährlich mehr als 1,5 Mio. Schüttraum-Meter Hackschnitzel. Da zahlt es sich natürlich aus, mit möglichst effizienten Geräten zu arbeiten“, erklärt EVN Sprecher Stefan Zach. Der „Fräsinator“ ist so ein Gerät, und deshalb wird es vom Energieversorger getestet.

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Im Prinzip funktioniert die Maschine wie eine Schneefräse.  „Der Fräsinator, kann jedoch aufgrund einer neuen Technologie nicht nur Schnee, sondern jegliches Schüttgut wie zum Beispiel Hackschnitzel, Mais, Silage, Kompost, Sand und vieles mehr bewegen, und spart dabei noch Energie,“ heisst es vom Hersteller „NG Green Technology“. In Zusammenarbeit mit mit dem Center of Mechatronics in Linz wurde nach Herstellerangaben berechnet, dass der „Fräsinator“ 60% weniger Energie benötigt als vergleichbare Maschinen.

Hanna Gansch vom Hersteller der Fräse erklärt das so: „Man stelle sich vor: Ein Rad mit vier voneinander unabhängigen Schaufeln, die je nach Winkel unterschiedlich rasch nach vorne klappen. Wie ein Schwimm-Athlet mit vier Armen beim Kraulen. Durch diese einzigartige Bewegung beschleunigt das Schleuderrad, das Kernstück der Fräse, ohne externe Krafteinwirkung.“ So werden statt 1000 Umdrehungen pro Minute nur 250 gebraucht. „Durch diese neuartige Technologie ist der Fräsinator so gut wie überall einsetzbar und im Vergleich zu herkömmlichen Fräsen schneller, umweltfreundlicher und wesentlich leistungsstärker im Arbeitseinsatz“. Das Unternehmen plant bereits, seine Innovation auch in anderen Bereichen einzusetzen. Geplant sei, die Technologie auch „für den Antrieb von Windrädern“ zu verwenden. Wobei: Werden die nicht bisher von Wind angetrieben? Wer weiß, was so ein „Fräsinator“ alles kann.


 

 

 

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