Sonnenanbetung

Das Land Niederösterreich fördert erneuerbare Energie in Pfarren und Gebetshäusern...

Ein Dach auf dem Photovoltaik-Panele und daneben ein Kreuz zu sehen sind.
Die maximale Förderhöhe für die Energie-Spar-Pfarren beträgt 15.000 Euro in Form eines direkten Zuschusses. Bild: Istock.com/Majorosl.

Eine neue PV-Anlage für das Pfarrdach oder ein mit Biomasse statt Gas geheizter Gebetsraum – die Umsetzung klimafreundlicher Projekte wird im Rahmen der Initiative »Energie-Spar-Pfarre« ermöglicht. 110 davon wurden im Jahr 2024 mit rund EUR 490.000 gefördert. Das Land Niederösterreich subventioniert dabei Energiesparmaßnahmen und den Einsatz von erneuerbarer Energie in niederösterreichischen Pfarren, Gebets- und Bildungshäusern anerkannter Kirchen und Religionsgesellschaften in Österreich – unter anderem soll damit »ein Zeichen für die Bewahrung der Schöpfung« gesetzt werden. Die Förderung gibt es etwa für Maßnahmen wie die Errichtung von Photovoltaikanlagen, thermische Gebäudesanierung oder eine »Optimierung der Heizungsanlage«. Bisher reichten laut dem Amt der NÖ Landesregierung hauptsächlich Pfarren der katholischen Kirche Fördereinträge ein, vereinzelt gibt es aber auch Anträge von evangelischen Pfarren, buddhistischen Gemeinschaften sowie islamischen Kultur- und Wohltätigkeitsvereinen.
Seit dem Beginn der Initiative 2013 wurden 542 Projekte mit rund zwei Millionen Euro gefördert, somit kommt die Fördersumme im Jahr 2024 auf beinahe ein Viertel der insgesamten Ausgaben und fast ein Fünftel aller Projekte. Laut dem Amt der NÖ Landesregierung lässt sich dieser Anstieg auf mehrere Faktoren zurückführen, dazu gehören Initiativen seitens der Diözesen und ein wachsendes Bewusstsein für ökologische Verantwortung bei den Verantwortlichen der Kirchen und Religionsgesellschaften.

Hier gibt es einige Tipps, wie Energiesparen auch im eigenen Haushalt gelingt.

BIORAMA Niederösterreich #15

Dieser Artikel ist im BIORAMA Niederösterreich #15 erschienen

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