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Der Gackersackerl-Blues

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Unser Enthüllungswahn krempelt natürlich nicht nur den Alltag der zweibeinigen Haushaltsmitglieder um. Auch der hündische Lifestyle muss dran glauben. Da sind wir natürlich schonungslos.

Liebe Sarah!

Voilà – Hundefutter müllfrei! Natürlich musste auch der hündische Lifestyle dran glauben. Aber Du weißt ja, unser Hund is(s)t eh alles andere als heikel – dank an die Straßenhundgene.

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Wir machen das Hundefutter ja schon länger selbst (à la B.A.R.F. – biologisch artgerechtes rohes Futter), aber neuerdings eben auch ohne Müll. Getreide, Obst, Gemüse und Fleisch dafür ohne Verpackung zu bekommen ist überhaupt kein Problem und das Öl dazu gibt es in wiederbefüllbaren Flaschen (z.B. bei Vom Fass).

Das war also eine wirklich leichte Übung.

Bleibt allerdings: die leidigen Gackersackerl.

ABER was erfreut mein Auge da bereits nach kürzester Internetrecherche? (Nachdem ich zum Glück draufgekommen bin, dass unsere deutschen Kollegen die Dinger als „Hundekot-Beutel“ bezeichnen).

Da eröffnet sich unerwartet eine ganze Palette an BIOLOGISCH ABBAUBAREN Gackersackerln! Das grüne Gewissen ist also schon ungeahnt weit in den Fäkalien-Sektor vorgedrungen.

Die nachhaltigste Wahl wären sicher die Modelle aus Papier, aber…äh….iii…nein.

Zum Einstieg in den Umstieg wähle ich lieber vorerst mal die aus Maisstärke, um nicht gleich einen völligen haptischen Schock zu erleiden.

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Die Hund zeigt sich von all diesen  großartigen Innovationen im Hundealltag natürlich gänzlich unbeeindruckt. Ich entnehme seinem Blick ein deutliches Wurstigkeitsgefühl.

Hasow

Abschließend noch eine gute Nachricht für KatzenliebhaberInnen: Die kann man natürlich genauso „barfen„. Wobei der größere Anteil des Stubentiger-Müllbergs ja meist durch das Katzenstreu entsteht. Hier kann ich leider nicht aus Erfahrung schreiben, aber eine Empfehlung aus zweiter Hand anbieten: biologisches Katzenstreu aus heimischen Fichten und Tannen. Ja, sowas gibt’s.

Vielleicht ein Tipp für Eure Nachbarin?

Erhebende Grüße,

Billy

***

Liebe Billy!

Das ist bemerkenswert. Hunde-Gackerl-Sackerl gibt’s biologisch abbaubar ohne Verpackungsmüll. Menschen-Klopapier in dieser Liga muss man suchen. Das ist einige philosophische Überlegungen wert!

Apropos Überlegungen: Der beste Ehemann von allen hat es nun geschafft:

Wir präsentieren:
FEUCHTTÜCHER 2.13!

Bastelanleitung:

Feuchttücher 1

Papierhandtücher (aus Kartonverpackung), gedrittelt (Brotmesser eignet sich verbunden mit entsprechendem Muskelschmalz).

Feuchttücher 5

Vorsichtig in Wasser tränken.

Feuchttücher 3

Luftdicht in eine leere Dose verpacken (das Eis hatten wir schon letztes Jahr gekauft und die Dose aufgehoben – großes „Schwör!“).

Feuchttücher 4

Voilá – Feuchttücher, the new generation!

Den Vorschlag meines Papas, das Rezept mit Olivenöl zu veredeln, lassen wir uns gerade intensiv durch den Kopf gehen.Aber irgendetwas in mir wehrt sich noch …

Liebe Grüße!
Sarah

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