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Basische Ernährung – mein 10-Tages-Experiment mit Basenbox

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Basenbox Basische Ernährung

Mein erstes basisches Frühstück: Müsli mit Apfel und Chiasamen dazu Kräutertee

„Sauer macht lustig“, diesem Ernährungsprinzip bin ich offenbar die letzten 18 Jahre gefolgt. Okay, vielleicht 17, wenn man das erste Jahr Muttermilch wegrechnet. Obwohl Milch ja eigentlich auch zu den schlechten, säurebildenden Lebensmitteln zählt… Sei’s drum. Ich probiere jetzt für zehn Tage eine basische Ernährung aus, mal sehen was sich verändert.

Wie ich bisher gegessen habe

Zuerst möchte ich meine bisherigen Essgewohnheiten feststellen. Ich frühstücke meist um acht bis halb neun Uhr morgens, dabei gibt’s entweder eine Vollkornsemmel oder Müsli mit Früchten. Die Semmel wird mit einer dicken Schicht Marmelade überzogen – ansonsten schmeckt man ja nichts. Das Müsli gibt’s mit Milch oder Joghurt und Zimt. Dazu eine Tasse Kaffee oder Kräutertee.

Mittagspause mache ich meist in der Redaktion gegen halb zwei nachmittags. Das mache ich deshalb so spät, weil ich dann nicht so lange bis zum Abendessen warten muss. Ein komischer Tick? Ja, das kann sein. Zum Mittagessen esse ich entweder ein Brot mit Aufstrich und etwas, das ich mir am Abend zuvor gekocht und mitgenommen habe. Dazu gibt’s ein Stück Obst oder Gemüse oder einen leckeren Smoothie.

Abends besteht mein Essen aus Nudeln, Couscous oder Brot mit Käse und Wurst. Gerne mache ich mir dazu einen Salat oder lege einfach Tomaten- und Gurkenscheiben auf’s Brot. Je nachdem, ob ich Lust hatte einkaufen zu gehen, gibt’s als Alternative noch ein Ratatouille oder Obst.

Alles in allem ernähre ich mich also ganz gesund, abgesehen von kleinen schokoladigen Sünden beim Lesen oder Serienschauen.

Basenbox frei Haus

Das Wiener Start-up Basenbox kocht basische Gerichte aus Bio-Lebensmitteln und lässt sie per Radkurier ins Büro oder nach Hause liefern. Dabei kann man eine fünf- oder zehn-Tages-Kur buchen. Alles ohne CO2-Emissionen – da gibt’s direkt einen Daumen nach oben von mir. Das Experiment startet an einem Montag. Mittags gegen 13:30 Uhr bekomme ich die Tüte von Basenbox mit den drei Gerichten (Abendessen sowie Mittagessen und Frühstück für den darauffolgenden Tag). Dazu einen Brief mit allen wichtigen Infos rund um die Kur und einem Zettel, auf dem ich Gewicht, Bauchumfang und mein tägliches Befinden eintragen kann. Blöd, ich habe zwar keine Waage zu Hause, aber bin eh der Meinung, dass das Wohlfühlen im eigenen Körper mehr ausmacht als eine Zahl auf der Waage. Ein Maßband ist vorhanden und so kann ich zumindest Bauch- und Oberschenkelumfang relativ faktisch festhalten.

Ich bin sehr gespannt, denn bisher bin ich auf das Diäten-Abnehm-Karussell nicht aufgesprungen und schwöre auf Sport als Fitmacher. Das Team rund um Basenbox hat jedoch gesagt, dass man mit ihrer Ernährung sehr viel aktiver und weniger träge ist! Ich lasse mich überraschen.

Das Essen

Schön farbenfroh und lecker. Die Tomatensuppe mit Amaranth am ersten Abend ist nicht so meins, dafür schmeckt das Frühstück – Müsli mit Apfel und Chiasamen – umso besser. Im Büro schließe ich meinen ersten Basen-Tag mit Couscous und Gemüse ab. Obwohl die Portionen abends eher kleiner ausfallen, sind sie mittags für mich fast nicht essbar. Nicht wegen des Geschmacks, sondern wegen der riesigen Menge. Damit rücke ich dem Hunger an den Leib, der mir seit einer Stunde auf die Nerven geht. Zwischen den Mahlzeiten sollen fünf Stunden Zeit liegen, damit die Fettverbrennung angekurbelt wird und das macht mir mittags mehr zu schaffen als abends. Beim sonst alltäglichen Plätzerl-Snacken am Nachmittag muss ich diesmal Nein sagen.

Basenbox Basische Ernährung Linsensalat

Das zweite Abendessen ist ein Linsensalat mit Zitronenwasser

Schlapp und müde

Morgens bin ich aufgewacht und hatte gute Laune. Aber das ist wohl eher dem ausreichenden Schlaf zuzurechnen. Vormittags werde ich ein bisschen lethargisch und kann mich für nichts so richtig begeistern. „Dass Du Dich an den ersten Tagen schlapp und müde fühlst, ist normal“, steht im beiliegenden Brief vom Basenbox-Team. Ja, das kann ich heute definitiv bestätigen.


Biorama-Autorin Jasmin Eiglmeier hat vom Wiener Start-up Basenbox die Einladung zu einer zehntägigen Basen-Kur erhalten und bloggt über ihre Erfahrungen mit dem kuratierten Speiseplan. 

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