20 Gramm Fleisch und 3,6 Tonnen CO2 weniger

Das Projekt Nahgast forscht zu Nachhaltigkeit in der Gastronomie – so etwa zu den Auswirkungen kleinerer (Fleisch-)Portionen.

Eine Reduktion von Fleischportionen um wenige Gramm in der Gastronomie würde der Umwelt zugute kommen.
Eine Reduktion von Fleischportionen um wenige Gramm in der Gastronomie würde der Umwelt zugute kommen.

Vor allem in urbanen Räumen nimmt das Außer-Haus-Essen weiter zu, weswegen Nachhaltigkeitsprojekte endlich auch vermehrt in der Gastronomie und in Kantinen ansetzen. Für Umwelt und individuelle Gesundheit ist die Frage, was gegessen wird, ebenso entscheidend wie die, wie viel gegessen wird. Beide Fragen verbindet das Projekt Nahgast. Dessen Praxispartner, das Studierendenwerk Münster, hat nun Studienergebnisse veröffentlicht: Unter anderem, dass Gäste auch kleinere Portionen als ausreichend bewerten. Konkret untersucht wurde das anhand der Reduktion der Fleischportionen um 20 Gramm bei zwei Standardgerichten, nämlich Hendlschnitzel und Bratwurst, in der Mensa am Ring in Münster. In nur einer Kantine könnten so jährlich 3,6 Tonnen CO2-Äquivalente eingespart werden. Mehr Ergebnisse sammelt die Publikation »Nachhaltig außer Haus essen« und für die Gastronomie gibt es einen Rechner, um die Auswirkungen unterschiedlicher Zutaten eines Gerichts auf Umwelt und Gesundheit zu kalkulieren.

Dieser Artikel ist im BIORAMA-Magazin #62 erschienen

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