Trotz Regen keine Wurst am Gürtel

Gestern ein bisschen, heute sehr viel – Regen. Und dazu gleich eine abschreckende Geschichte, was passieren kann, wenn man auf regennasser Straße mit dem Fahrrad fährt. Arbeitskollege R. hat sie gestern erzählt: Arbeitskollegin I. ist letzte Woche mit dem Rad zur Arbeit gefahren und dabei wohl etwas zu schnell um die Ecke gebogen. Was im Normalfall noch irgendwie zu meistern ist, kann bei Regen böse enden. Oberschenkelbruch, Operation und Krücken, die I. in den kommenden Monaten Gesellschaft leisten werden. Will ich das auch? Nein, danke. Und ich will auch keine pitschnassen Haare und mit Straßendreck gesprenkelte Hosen. Dann lieber wieder Batik-Muster am T-Shirt. Ja, klar, nasse Kleidung ist mit dem passenden Regenschutz vermeidbar. Ich kenn mich aus. Und sogar für die Beine, die trotz allem immer gerne nass werden, gibt es eine Lösung: Rainlegs – einen Regenschutz aus wind- und wasserdichtem Fallschirmstoff für die Oberschenkel. Den kann man, laut Produktbeschreibung, wenn es dann nicht mehr regnet, als kleine Wurst aufgerollt am Gürtel tragen. Aber ich trage heute keinen Gürtel, und Rainlegs hab ich sowieso nicht daheim, und überhaupt ist mir das alles zu mühsam und viel zu gefährlich. Schließlich will ich heute keine Expedition auf den Großglockner machen, sondern einfach nur in die Stadt – arbeiten, Freunde treffen und am Abend gemütlich ein Bier trinken. Deshalb bleibt mein Fahrrad heute zu Hause.

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