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Kochbücher für Familien

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© Julia Hoersch / AT-Verlag

Acht Kochbücher, viele Schlagwörter: Kochen in der Schwangerschaft und im Wochenbett, Baby-led weaning, gesundes und nachhaltiges Kochen für die ganze Familie, neue vegetarische und vegane Gerichte, die auch den Kleinen schmecken, Rezepte mit echten Alternativen zu Weizen, Kuhmilchprodukten und raffiniertem Zucker, Clean Eating und das perfekte Kochbuch für Kinder – bei diesen acht Büchern ist garantiert für jedes Alter und jeden Geschmack etwas dabei!

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© Callwey Verlag

In einem umfangreichen und zugleich stilvoll bebilderten Kochbuch hat Hannah Schmitz 101 vielfältige Rezepte für Mama und Baby sowie Tipps für eine entspannte Zeit mit dem Nachwuchs niedergeschrieben. Der wesentliche Vorteil dieses Buches ist, dass die Besonderheiten aller Phasen des Mama-Werdens und der ersten drei Jahre des Mama-Seins berücksichtigt werden: die Vorsichtsmaßnahmen und die Gelüste in der Schwangerschaft, die Bedürfnisse während des Wochenbetts, die Gewöhnung an den neuen, manchmal kräftezehrenden Familienalltag, den Frust, wenn für das 6 Monate alte Baby extra gekocht werden muss und die Erleichterung, wenn das einjährige Kleinkind langsam alle Speisen probieren kann. Eine klare Empfehlung, denn die Rezepte sind größtenteils alltagstauglich und inspirierend – angeschafft werden sollte das Buch allerdings schon am Beginn der Schwangerschaft.

© Callwey Verlag

„Das Mama-Kochbuch. 101 Rezepte & Tipps für Mama & Baby – von der Schwangerschaft bis zum 3. Lebensjahr“ von Hannah Schmitz ist im Callwey Verlag erschienen. 256 Seiten.

Blickpunkt Umweltschutz und Nachhaltigkeit:

Druck: PHOENIX PRINT GmbH, Würzburg (Deutschland)
Papier: keine Angabe

© Ueberreuter Verlag

Im ersten Band „Junika beginnt zu essen“ berichten die befreundeten Mütter Eva Kamper-Grachegg und Manuela Christl über ihre Erfahrungen mit „Baby-led weaning“ – breifreier Beikost – und liefern zahlreiche Rezepte, die im Alltag mit Babys schnell und einfach nachzukochen sind. Absolute Highlights für die kleinen Mit-Esser sind die Bananenmuffins, die geniale Chia-Marmelade, der Grießschmarren, die Maispuffer und die faschierten Bällchen in Tomatensauce.

Der zweite Titel „Junikas Lieblingsrezepte“ ist der logische Nachfolgeband, denn Juni und Annika, die beiden Töchter der Autorinnen, sind mittlerweile gewachsen und essen nun auch schon aufwändigere Speisen.

© Ueberreuter Verlag

Weiterhin dreht sich alles um die gesunde Ernährung von Anfang an – mit einem bewussten Umgang mit Salz und raffiniertem Zucker. Zwei wirklich lesenswerte und gleichzeitig relevante Bücher für jene, die rätseln, wie sie ihre Kleinen nach dem Abstillen ernähren sollen.

„Junika beginnt zu essen“ und „Junikas Lieblingsrezepte“ von Eva Kamper-Grachegg und Manuela Christl sind im Ueberreuter Verlag erschienen. 106 bzw. 112 Seiten.

Blickpunkt Umweltschutz und Nachhaltigkeit:

Druck: Information wird nachgereicht
Papier: Information wird nachgereicht

© Trias Verlag

„Organic Cooking“ ist ein Kochbuch für alle, denen eine nachhaltige und ökologische Lebensweise wichtig ist – und dabei gelassen bleiben wollen. „Selbstgebackenes Brot kann schmecken, aber auch steinhart sein. Eltern sehen nach durchwachten Nächten und langen Stunden im Büro eher aus wie Dracula. Und Zeit, um Marmelade einzukochen oder im Bollerwagen durch den Wald zu ziehen, hat man gefühlt an drei von 365 Tagen“, schreibt Sabine Huth-Rauschenbach im Vorwort. Man solle „den eigenen goldenen Mittelweg zwischen Fraß und Fanatismus finden. Schließlich sollte man auch mit den eigenen Ressourcen Kreativität, Zeit und Gesundheit nachhaltig umgehen – ein Koch-Burn-out ist also zu vermeiden.“ 166 familientaugliche Rezepte, nach Jahreszeiten sortiert, teilweise traditionell, dann wieder kreativ und originell, werden in diesem Kochbuch vorgestellt. Besonders sinnvoll sind die Leftover-Rezepte, die dem Resteessen seine Langeweile nehmen werden. Eine tolle Sammlung!

© Trias Verlag

„Organic Cooking – Das Familienkochbuch“ von Sabine Huth-Rauschenbach ist im Trias Verlag erschienen. 176 Seiten.

Blickpunkt Umweltschutz und Nachhaltigkeit:

Druck: Aprinta Druck GmbH, Wemding (Deutschland)
Papier: gedruckt auf chlorfrei gebleichtem Papier

© LV Buch im Landwirtschaftsverlag

Als sie die Gerichte für ihr vegetarisches Kochbuch auswählten, hatten die Schwedinnen Sara Ask und Lisa Bjärbo die ganze Familie im Sinn. Aus diesem Grund finden sich im Buch zahlreiche Tipps für Abwandlungen, etwa für Babys oder misstrauische kleine Esser. Geordnet sind die 60 vorwiegend ovo-lakto-vegetarischen Rezepte nach Zeitaufwand. Vegane Rezepte oder solche, die sich einfach vegan variieren lassen, sind eigens gekennzeichnet. Das Chaos macht den Anfang, aber auch an Tagen, an denen nur eine halbe Stunde fürs Kochen bleibt, kann ein gesundes Gericht auf den Tisch kommen: Grüne Carbonara, Kartoffelküchlein mit Thymian und Preiselbeeren oder ein Kichererbsencurry. Der normale Alltag erlaubt aufwändigere Mahlzeiten (Burger mit schwarzen Bohnen, dreierlei Pfannkuchen, Bolognese mit schwarzen Linsen) und wenn endlich Wochenende ist, gibt es Tapas, Rote-Beete-Risotto oder diese köstliche Lasagne mit Haselnusscreme und Champignons. Auch Süßes und Fingerfood dürfen nicht fehlen. Ein hilfreiches, inspirierendes Kochbuch.

„Das Veggie-Familienkochbuch“ von Sara Ask und Lisa Bjärbo ist bei LV Buch im Landwirtschaftsverlag erschienen. 152 Seiten.

Blickpunkt Umweltschutz und Nachhaltigkeit:

Druck: Westermann Druck, Zwickau (Deutschland)
Papier: keine Angabe

© ZS Verlag

„Gesund kochen ist Liebe“ ist das Buch zum erfolgreichen Blog „Carrots for Claire“ von Veronika Pachala. Die über 80 Rezepte bieten echte Alternativen zu Weizen, Kuhmilchprodukten und raffiniertem Zucker und sind zumeist für die ganze Familie geeignet. Die Vorschläge für Frühstücke und Getränke, kleine Gerichte, Hauptspeisen und Desserts sind zu 50 % vegan, etwa zu 40 % vegetarisch (teilweise mit beiden Möglichkeiten) und zu 10 % mit Fleisch oder Fisch. Interessant sind vor allem die „süßen“ Rezepte: die sehr empfehlenswerte Gut-für-Dich-Möhrentorte mit Schoko etwa, ein reueloser Kaiserschmarren oder das Rezept für perfekte Waffeln – auch ohne Zucker natürlich, dafür mit Datteln. In einem Warenkundenteil stellt Pachala unbekanntere Lebensmittel vor, etwa ihre liebsten Süßungsmittel oder gewisse Öle und Mehle. Eine sehr wertvolle Inspirationsquelle für alle, die über gesünderes Kochen nachdenken.

„Gesund kochen ist Liebe. Über 80 ausgewogene und natürliche Rezepte“ von Veronika Pachala ist im ZS Verlag erschienen. 144 Seiten.

Blickpunkt Umweltschutz und Nachhaltigkeit:

Druck: optimal media GmbH, Rübel (Deutschland)
Papier: keine Angabe

© teNeues

Clean Eating ist keine Diät, es ist die Entscheidung, sich bewusst und ausgewogen zu ernähren und Lebensmittel zu wählen, die möglichst naturbelassen sind, demnach also nicht industriell verarbeitet wurden. Saisonale und regionale Zutaten werden bevorzugt, Salz wird sehr sparsam verwendet. „Feeding the future“ ist der englische Titel des Kochbuchs von Lohralee Astor und Tali Shine: Schadstoffarmes, hochwertiges Essen ist für Kinder eigentlich noch viel wichtiger als für Erwachsene, denn das, was sie essen, beeinflusst die körperliche und geistige Entwicklung. Das Buch beinhaltet eine bunte Mischung aus einfachen Rezepten für die ganze Familie. Verzichtet wird auf Weizen, raffinierten Industriezucker und ungesunde Fette, und nicht wenige Rezepte kommen ohne Milchprodukte, Nüsse, Eier oder Fleisch aus. Es gibt einiges, das man sofort nachkochen möchte: Banane-Hafer-Pancakes mit Nicht-Nutella, Linsenfalafel, Auberginen-Lasagne, Süßkartoffel- und Pastinaken-Fritten, Kakao-Rote-Bete-Brownies …

© teNeues

„Clean Eating für Kinder & Familien“ von Lohralee Astor und Tali Shine ist bei teNeues erschienen. 176 Seiten.

Blickpunkt Umweltschutz und Nachhaltigkeit:

Druck: Estellaprint (Spanien)
Papier: aus verantwortungsvollen Quellen (FSC-Mix Label)

© AT-Verlag

„Kinder, an den Herd!“, tönt es aus einem der empfehlenswertesten Kochbücher für neugierige, experimentierfreudige Jungköche. Da die Küche der spannendste Ort im Haus ist, wo es manchmal auch wie in einem Chemielabor knallt und zischt, gibt es hier noch viel Neues zu entdecken. An diesem Punkt setzt das Buch an: Kochen und Backen soll ganz einfach interessant sein und Spaß machen. Geboten werden 70 unkomplizierte Rezepte, wunderbar illustriert und mit witzigen Fotos bebildert, für alle Gelegenheiten. Es gibt etwa Sandwich-Sushi für die Brotdose, zum Frühstück Blaubeer-Pancakes, mittags selbst gemachte Fischstäbchen in Mandelkruste oder Schupfnudeln mit Sauerkraut, als schnelles Dessert Himbeer-Wunderbeutel, Apfel-Baiser-Törtchen aus der Märchenküche oder himmlische Madeleines – dies alles wollen auch Erwachsene bestimmt kosten. Aber die sollten eigentlich nur dann helfen, wenn es im Rezept auch angegeben ist. Abschließend gibt es übrigens noch vier großartige Menüvorschläge, um die Eltern wie in einem Restaurant bekochen zu können. Ein Traum!

„Kinder, an den Herd!“ von Claudia Seifert, Gesa Sander, Julia Hoersch und Nelly Mager ist im AT-Verlag erschienen. 184 Seiten.

Blickpunkt Umweltschutz und Nachhaltigkeit:

Druck: Westermann Druck, Zwickau (Deutschland)
Papier: keine Angabe
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