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Innsbruck Nature Film Festival 2017

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Von 10.–13. Oktober ist es wieder so weit – Die internationale Natur- und Umweltfilmszene blickt nach Innsbruck, wo beim jährlich stattfindenden Innsbruck Nature Film Festival eine Juryauswahl aus über 500 internationalen Einreichungen zu sehen sein wird.

Das Innsbruck Nature Film Festival (#INFF) kann schon als Tradition bezeichnet werden und wird neben den filmischen Inhalten vor allem auch für seine familiäre Atmosphäre geschätzt. Das Programm endet nicht an der Kinotüre, sondern prägt durch ein umfangreiches Festival-Rahmenprogramm und den Kontext einer „Green Week“ eine Woche lang das öffentliche Leben der Stadt Innsbruck. Dazu gehört die Vernissage zu Miguel Vallinas Fotoausstellung „Das Tier in mir, das Tier in dir“ genauso wie die Lesung des Biorama-Herausgebers Thomas Weber aus seinem Buch „100 Punkte Tag für Tag„. Hier ein Vorgeschmack aufs Programm

Intelligente Bäume

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Bäume reagieren aufeinander, nehmen Rücksicht, sie kommunizieren. Auf welche Weisen sie das tun, versteht die Wissenschaft erst teilweise. Die Brücke zwischen den Beobachtungen und Vermutungen der Förster und klaren Antworten durch die Forschung zu schlagen, versuchen der Förster und Buchautor Peter Wohlleben und die kanadische Wissenschafterin Suzanne Simard. Intelligente Bäume erzählt von Bäumen, die miteinander sprechen – und Gefühle haben. Ein Blick auf das Ökosystem Wald, der Fragen aufwirft!

The Last Pig:

Wie geht es einem Schweinebauern, wenn er die Tiere, die er jeden Tag ihres Lebens versorgt hat, zur Schlachtbank führt? The Last Pig ist eine sehr persönliche Erzählung von emotionaler Verbundenheit zwischen Bauer und Nutztier. Doch Bob Comis in Wechselwirkung mit den Bildern der Arbeitsweise konventioneller Viehzucht getroffene Entscheidungen sind prototypisch für die ethische Auseinandersetzung vieler.

Dead Donkeys Fear no Hyenas:

Woher der Hunger in Weltgegenden kommt, in denen es fruchtbares Land gibt, ist auf den ersten Blick mitunter schwer verständlich. Im letzten Jahrzehnt lautet die Antwort immer öfter: Land Grabbing. So auch im Dokumentarfilm Dead Donkeys Fear no Hyenas, auf Deutsch unter dem Titel „Das grüne Gold“ und nominiert für European Film Award.

Auf dieser Reise durch Äthiopien wird gezeigt, wie ganze Landstriche an Agrarinvestoren verkauft, Wälder für Ackerflächen gerodet, Bauern vertrieben und Kritiker eingesperrt werden, während auch die Rolle der UN-Sonderorganisation Weltbank in der Region seit Jahren eine zweifelhafte ist.

Frontera Invisible:

Der Weltweite Durst nach einem anderen grünen Gold sorgt in einem anderen Erdteil für einen nicht unähnlichen Krieg: Palmöl ist eine billige Quelle für Biosprit. Frontera Invisible zeigt, wie die wachsende Biodieselproduktion in Kolumbien zur Rodungen für die Ausdehnung der Anbauflächen für Palmöl und zur Vertreibung von Bauern und indigenen Völkern führt und die Gewalt zwischen rivalisierenden Paramilitärs anheizt.

Poets of Life: 

Nach einem (Literatur)Studium in Paris kehrt Shirin Parsi in den Iran zurück, nicht nach Teheran, sondern ans Kaspische Meer, um dort auf einem Stück geerbtem Land Reis anzubauen. Gemeinsam mit ihren zwei erwachsenen Söhnen sind die Paris Bio-Reisbauern, Pioniere und Poets of Life.

BIORAMA ist Medienpartner des Innsbruck Nature Film Festivals
The International Film Competition of Nature and Enviroment

10. bis 13. Oktober 2017
Leokino, Anichstraße 36, 6020 Innsbruck
Weitere Infos: www.inff.eu/programm

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