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Greenpeace: Österreichs Supermärkte können Bio

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Greenpeace hat das Bio-Angebot in Österreichs Supermarkt-Regalen getestet und verleiht gleich sechs Ketten ein „Sehr Gut“. 

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Mancher rümpft zwar die Nase über Bio aus dem Supermarkt  und klagt über die Industrialisierung der biologischen Lebensmittel-Produktion. Unterm Strich aber ist Supermarkt-Bio wohl noch immer die bessere Wahl als Lebensmittel aus Dumping-Produktion. Für Böden und Gewässer, für Tiere und fürs Klima.

Im Rahmen der Marktcheck-Reihe Nachhaltigkeit im Test hat Greenpeace überprüft, wie die österreichischen Supermarktketten beim Thema Bio aufgestellt sind. Dafür wurde das Angebot von zehn Lebensmittel-Einzelhändlern verglichen. Das Ergebnis: Sechs der zehn Supermärkte können mit ihrem Bio-Angebot überzeugen: Neben den drei Testsiegern Merkur, Billa und MPreis erhielten auch Hofer, Interspar und Spar ein „Sehr Gut“. Schlechter abgeschnitten haben Sutterlüty, Lidl, Unimarkt (jeweils „Gut“) und als Schlusslicth im Test: Penny („Befriedigend“).

Für den Marktcheck hat Greenpeace sich am statistischen Warenkorb orientiert. © Greenpeace / Georg Mayer

Nach dem Vorbild des statistischen Warenkorbs hat Greenpeace 50 verschiedene Produktkategorien, darunter Basics wie Obst, Gemüse und Milchprodukte, aber z.B. auch Tee und Kekse, definiert. Abgefragt wurde, wieviele der Produkte in Bio-Qualität verfügbar sind, wo und unter welchen Bedingungen sie produziert wurden. Bei fünf Produktgruppen hat Greenpeace alle erhältlichen Artikel abgefragt und den verfügbaren Bio-Anteil berechnet. Greenpeace-Sprecherin Hanna Simons freut sich darüber, „dass durchschnittlich vier von fünf Produkten aus dem Bio-Warenkorb in den österreichischen Supermarkt-Regalen zu finden sind.“ Noch dazu stammen die Produkte bis auf wenige Ausnahmen aus österreichischer Produktion.

Noch Einiges zu tun

Handlungsbedarf gibt es trotzdem noch, wenn es nach Greenpeace geht. Zum Beispiel bei der sozialen Zertifizierung von Produkten aus Übersee. Außerdem sei der Bio-Anteil in den einzelnen Produktgruppen noch nicht hoch genug. Bei Äpfeln, Karotten, Eiern, Milch und Weizenmehl hat Greenpeace geprüft, wie viele Artikel angeboten werden und welche davon ökologisch produziert werden. Nur rund ein Viertel der Produkte ist in Bioqualität verfügbar.

Greenpeace-Sprecherin Hanna Simons teilt mit: „Einzelne Artikel in Bio-Qualität anzubieten reicht nicht aus. Wichtig ist ein hoher Bio-Anteil in allen Produktgruppen. Bio muss im Supermarkt zum Standard werden“


Hier geht es zum ausführlichen Ergebnis des Greenpeace-Marktchecks.

 

 

 

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