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Ein bunter Garten für Nützlinge – Blüten und Bestäuber

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Der Bekannteste unter den Nützlingen: Die Honigbiene. (Bild: Natur im Garten, Alexander Haiden)

Im Garten hat man tatkräftige Unterstützung durch Insekten. Blühende Gewächse locken die Helfer an und führen so zu gesteigerten Ernten. 

Im Naturgarten helfen die Nützlinge mit! Darunter verstehen wir Insekten wie Hummeln, Wildbienen, Florfliegen und andere, die zur Bestäubung von Gemüse- und Obstpflanzen beitragen und sich von Schadinsekten wie Blattläusen ernähren. Doch die Nützlinge brauchen blütenreiche Gärten, um überleben zu können.

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Blühende Stauden und Gehölze sorgen für farbenfrohe Gärten schöne Bilder. Aber sie können noch viel mehr: Zahlreiche Insekten wie Bienen, Käfer oder Fliegen werden durch Pollen und Nektar von Blüten angelockt. Blütenreiche Gärten garantieren somit nicht nur ein biologisches Gleichgewicht, sondern auch reiche Ernte!

Es gibt viele nützliche Bestäuber, nicht nur Bienen

Bei Bestäubern denken wir automatisch an die Honigbiene, doch es gibt viel mehr Insekten, die Pflanzen bestäuben. Allen voran die Wildbienen sowie tausende verschiedene Schmetterlinge, Fliegen, Käfer und andere Insektenarten. Nicht alle Blüten werden von den gleichen Insekten besucht. Das liegt daran, dass sowohl Blüten als auch Insekten sehr unterschiedlich gebaut sind. Schmetterlinge haben beispielsweise einen langen Rüssel, Fliegen eine leckend-saugende Zunge und Käfer kauend-beißende Mundwerkzeuge. Somit passen sie nur zu bestimmten Blüten.

Erkennt man erst oft auf den zweiten Blick: Die Florfliege. (Bild: Natur im Garten, Joachim Brocks)

Honigbienen, Hummeln und Wildbienen mögen besonders Lippen- und Rachenblüten wie Glockenblumen. Schmetterlinge hingegen brauchen Nektar, den sie in tiefen engen Blütenröhren von Nelken, Phlox und Sommerflieder finden. Nachtfalter weiden sich an Nachtkerze, Wunderblume und Jelängerjelieber.

Efeu als Insektenmagnet

Schwebfliegen, Florfliegen und Käfer lieben Pollenblumen wie Mohn, Rosen und Clematis. Auch blühender Efeu ist ein wahrer Insektenmagnet.

Mauerbienen lieben Stein- und Kernobst. Paradeiser, Melanzani, Kürbis und Zucchini werden hauptsächlich von Hummeln bestäubt. Auf Gurke und Melone fliegen Honigbienen.

Ein weiterer Nützling bei der Arbeit. (Bild: Natur im Garten, Alexander Haiden)

Um viele bestäubende Gäste in den Garten zu locken, ist also eine Vielfalt an Blüten wichtig. Sorgen Sie für viele blühende Stauden und Gehölze, denn je mehr Blüten in einem Garten vorhanden sind, desto mehr Insekten werden satt. Um diese durch das Jahr zu bringen, ist außerdem ein flächendeckendes Blütenangebot von Frühjahr bis zum Herbst erforderlich. Die Aussaat von artenreichen Sommerblumenmischungen verwandelt schmucklose Flächen rasch und preisgünstig in ein Blütenmeer.


Tipp:
Zum Thema „Blüten und Bestäuber“ hält der „Natur im Garten“ Experte Gregor Dietrich am 19. Mai ein Seminar auf der GARTEN TULLN. Bei einem spannenden Rundgang erklärt er, wer zu welcher Blüte passt und gibt praktische Tipps für vielfältige Gärten voller Blüten und Nützlinge!
Alle Infos dazu findest du hier. 


Infos: www.naturimgarten.at
„Natur im Garten“ Telefon +43(0)2742/74 333

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