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Aluminium adé: Deo selber machen

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Wie einfach es ist Deo selbst herzustellen und wie zufriedenstellend das Ergebnis ist, haben wir für euch getestet und eine kleine Videoanleitung gebastelt!

Ja genau, da war doch Aluminium drin im konventionellen Deo. Das soll den Schweißfluss in die Knie zwingen. Es hat aber auch den Ruf sich über unsere Haut in den Blutkreislauf zu schummeln, um dort sein Unwesen zu treiben, was möglicherweise das Risiko für Krebs und andere Erkrankungen steigert. Dabei kann man Deo aller Art in nur wenigen Minuten, um wenige Cents, dafür aber mit viel Umwelt und Gesundheitsfaktor selber machen. Wir zeigen euch anhand eines Roll-on-Deos wie’s geht.

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Zu den Inhaltsstoffen

Wasser

  • als Grundlage
  • aus der Leitung

Natron

  • aus der Apotheke, der Drogerie oder dem Backregal im Supermarkt
  • neutralisiert unangenehmen Körpergeruch
  • wirkt basisch und neutralisiert so die Fettsäuren in der Haut
  • einfach mit dem Mörser oder der Kaffeemühle nachhelfen, wenn es nicht fein genug gemahlen ist

Speisestärke

  • für die passende Konsistenz
  • aus dem eigenen Backvorrat oder dem Supermarkt

Ätherische Öle

  • aus der Apotheke oder der Drogerie (Achtung: auf Körperverträglichkeit achten)
  • hemmen die Transpiration (vor allem Salbei und Limette)
  • Lavendel & Orange sorgen für angenehmen Duft (je nach Geschmack)
  • Wer lieber Parfum trägt kann das Öl auch weglassen, allerdings verhindert das Natron nur die Geruchsbildung, nicht die Transpiration, das feuchte Gefühl würde also bleiben.

Was du sonst noch brauchst

  • Kochplatte + Topf
  • Schneebesen
  • Teelöffel
  • einen leeren Deo-Roller (einen alten wiederverwenden oder in der Apotheke einen neuen besorgen, ansonsten auch online zu haben!)

Und so gehts:

  1. Zwei Teelöffel Speisestärke mit dem Schneebesen in 125 ml Wasser einrühren und aufkochen lassen. Dabei ständig rühren, bis das Ganze eine sirupartige Konsistenz hat. (Falls notwendig mehr Speisestärke unterrühren)
  2. Vom Herd nehmen und abkühlen lassen. Dabei zwei Teelöffel Natron einrühren bis es sich komplett aufgelöst hat.
  3. Abschließend 5-10 Tropfen ätherische Öle hinzufügen und nochmal gut durchrühren.
  4. In den Deo-Roller umfüllen und fertig.

Fazit: Selbst gemachtes Deo im Test

Herstellung:
Ein Roll-on-Deo selbst herzustellen ist wirklich einfacher als gedacht. Obwohl ich eher der Deo-Stick-Typ bin, habe ich mich fürs Erste für ein Roll-on Deo entschieden, weil dieses im Vergleich weniger aufwändig ist und alle Inhaltsstoffe zu Hause bereits vorhanden waren.
Einen leeren Roll-on-Deo-Behälter gab’s in der Apotheke um’s Eck. Die größte Herausforderung während der Herstellung war, die Speisestärke richtig zu dosieren, um die passende Konsistenz zu erreichen, was nach einem Wackelpudding-Deo beim ersten Mal (war ein bisschen zu fest, konnte aber trotzdem ohne weiteres verwendet werden) beim zweiten Versuch gleich gelang.

Anwendung:
(Auf)tragen lässt sich das Deo super. Ich habe jedoch je nach Tätigkeit 1-2 mal täglich nachgetragen, um sicher zu gehen. Das lag aber wahrscheinlich nur an der Etwas-Neues-Ausprobieren-Unsicherheit. Trotz hochsommerlichen Temperaturen habe ich mich nie unwohl gefühlt (nicht einmal bei wilden Tanzeinlage am Festival). Dass man den Geruch durch Art und Menge der Öle selbst wählen und regulieren kann ist ein absoluter Vorteil gegenüber gekauften Deos, die doch oft sehr stark riechen. Die Mischung hinterließ auch keine Flecken auf der Kleidung oder Hautreizungen. Jedoch ist es sinnvoll das Deo vorerst in geringen Mengen zu machen, da es weniger lang haltbar ist als konventionelle Deos und nicht jeder Natron unter den Achseln verträgt. Hier gibt es jedoch zahlreiche Alternativen. Egal ob Deospray, Deo-Stick oder Deocreme, jede Variante lässt ich selber machen und das 
nicht nur ganz ohne großen Aufwand, sondern auch kostengünstig und gesund.

Summa summarum

DIY-Deo ist eine einfache Möglichkeit Geld zu sparen sowie gesundheitsbewusst und umweltfreundlicher zu konsumieren. Ärgerlich, dass nur die wenigsten diesen Weg wählen und sich der Großteil auf die Versprechungen konventioneller Kosmetikhersteller einlässt, deren Philosophie sich Marktgedanke nennt, egal ob auf Kosten der Gesundheit, Umwelt oder Geldbörse. Am Markt sind wir eine Herde blinder Hühner!


DIY: Auch Waschmittel lässt sich selber machen. Hier geht’s zur Anleitung.

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