Sonnencreme: 8 Favoriten – mit mineralischem Filter und ohne Nanopartikel

Besonderen Support braucht unsere Haut zwar nicht nur im Sommer, doch da besonders geballt.

Bild von diversen Sonnenschutzen
Bild: Verena Müllner, Katja Vaculik

Ob vorgebräunt oder nicht: Den Hochsommer und die Nachsaison sollte man auch in Dingen des Sonnenschutz nicht unterschätzen. Für spätsaisonale Badegänge unsere Favoriten zur Vorbeugung vor UV-bedingten Hautschäden*, allesamt frei von Nanopartikeln und mit mineralischem Sonnenfilter. Zum Badeschluss unsere liebsten Helfer zur Pflege und unbedenklichen Intensivierung des urlaubsassoziierten Hautkolorits.

1. Intensivpflege

Mit Lavendel und Minze angereichert, erfrischt und kühlt der Nr. 169 Sunscreen SPF 30 von La Bruket in wohlbewährt harmonischem Duftflair von L:A Bruket. Vitamin E & D, Omega-6, 7 & 9 Säuren sollen in der buttrigen Creme zusätzlich die Hautbarriere.

2. High Comfort Protection

Trotz reichhaltiger Konsistenz mit Shea Butter hinterlässt der Cellular Protection Sunscreen SPF 50 von The Organic Pharmacy keinerlei weiße Spuren, zieht unmittelbar ein (wir schwören!) und riecht herrlich fruchtig nach Südfrüchten & Hagebutte. Letztere pflegen zusätzlich zu Calendula, Aloe Vera und Vitamin.

3. Goldenbrown

Für vorgebräunte Haut und Haar eignet sich das Biosolis Sonnenöl Spray mit SPF 20 besonders. Karanjaöl, das seit jeher bereits als Sonnenschutz und gegen Hautalterung im Ayurveda verwendet wird, versorgt in Kombination mit Sesam- und Aprikosenöl nachhaltig mit Feuchtigkeit. Ein sichtbarer und haftender Goldschimmer sorgt für das Extra an Glamour.

4. Ölfrei

Für fettende und Mischhaut optimal ist der neue Juice Beauty SPF 30 Oil-Free Moisturizer: er klärt, hydriert u.a. mit Algenwirkstoffen und eignet sich so als tägliche Pflege unter Make Up und Co. Vitamine C, E & B5 und pflanzliches Hyaluron versorgen zusätzlich bei ersten Hautalterungszeichen.

5. Reifeprüfung

Anti Aging Pflege und Sonnenschutz zugleich in luxuriösen Form: Maximalen UVB- und UVA Schutz bietet der Face Sunscreen Protection SPF 30 von s, ein patentierter Infrarot-Schutz Ectoin soll zusätzlich der Hautalterung vorbeugen.

6. Brandmanager

Trotz Vorsorge mit der Zeit leider unvermeidbar: der Sonnenbrand. Bei leichten Irritationen und Rötungen nach zu langer Sonnenexposition empfehlen wir den Apotheker SOS Balsam von Saint Charles. Herrlich nach reinster Kamille duftend, beruhigt, pflegt und schützt er mit einem ganzen Reigen an Wirkstoffen, darunter Propolis, Cistus, Hamamelis uvm.

7. Make it last #1

Wer nicht die peelende Wirkung direkt von Meer und Strand nutzen kann, rubble zum Beispiel mit Atlantic Kelp and Magnesium Salt Exfoliating Body Scrub aus der neuen Linie von REN – Clean Skincare. Der Zusatzeffekt: Algen und Meeresmineralien machen die Haut glatt und geschmeidig, Magnesium soll einen zusätzlichen entspannenden Effekt haben. Und so hält auch die Bräune länger…

8. Make it last #2

Zugegeben, wir helfen mit Selbstbräuner nach, denn das ist gesunder als Sonnenbraten: aber guten Gewissens, denn auf dem Biomarkt hat sich hier einiges getan. Neben dem umstrittenen bräunenden Zucker DHA vermehren sich Produkte mit der unbedenklichen Alternative Erythrulose z. B. im Bräunungsaktivator von Ringana, der nach dem Sonnenbad aufgetragen, auch als After Sun Pflege wirkt und dezent nach Kokos duftet.

 

KEEP IT SHORT & COVERED!

Aus dermatologischer Sicht erwiesen: Sonnencreme alleine schützt nicht vor Hautschäden, sondern verlängert nur die Zeit bis zum Auftreten eines Sonnenbrands. Das Risiko für UV-bedingte Hautschäden (darunter auch Hautkrebs) steigt mit der Anhäufung konsumierter, auch „eingecremter“ Sonnenzeiten, nicht nur der Sonnenbrände.

Die Basics:

·       Faustregel 1: Eigenschutzzeit x SPF = Verweildauer in der Sonne. Achtung: auch Nachcremen verlängert diese nicht, (die Eigenschutzzeit gilt für mitteleuropäische Sonne zur Mittagszeit, und verkürzt sich am Wasser, bei Reflektion durch Sand, Schnee und in den Bergen.)

·       Faustregel 2: Lieber höheren SPF verwenden, nur eingecremt in die Sonne gehen und nach Wasserbad, Schwitzen nachcremen.

·       Guten Schutz bietet die Kombination von Sonnenschutzprodukten mit Kleidung, Sonnenbrille und Kopfbedeckung (inkl. Schutz des Nackens), die Vermeidung von direkter Exposition, absolutes Meiden der Mittagssonne von 11-15h und mind. alle 1-2 Jahre Check beim Hautarzt.

·       Babys sollen nie in die direkte Sonne, Kleinkinder nur mit hohem SPF und oben genanntem Zusatzschutz.

 

Dieser Artikel ist im BIORAMA-Magazin #50 erschienen

Biorama abonnieren

VORGESCHLAGENE ARTIKEL DER REDAKTION