Dasselbe in Grün – Flitterwochen mal anders

 

Ausspannen, ausbrechen oder austoben – Hochzeitsreisen müssen nicht immer weiße Strände und Himmelbett bedeuten. Hauptsache, mit kleinem ökologischen Fußabdruck und als Paar die neue Zweisamkeit genießen.

 

Mit Schwung aufs Rad

Fahrrad gecheckt, Rucksack gepackt und schon geht es los mit dem Urlaub – direkt ab der Haustür. Raus aus der Stadt ins umliegende Grün, ohne CO2-Ausstoß und mit einem Plus für die Gesundheit. Übernachtet wird in Biohotels mit Wellnessbereich oder romantischen Gutshöfen mit uriger Atmosphäre, gegessen im kleinen Familienbetrieb mit eigenem Garten und zwischendurch auch mal ein Wein verkostet, der nach biologisch-dynamischen Prinzipien angebaut wurde. Und wer auf Wasser nicht verzichten kann, der sucht sich als Ziel einen der zahlreichen Seen, die sich perfekt für eine Umrundung anbieten und die man zum Beispiel auch per Bahn anfahren kann.

www.biohotels.info
www.oekohotel.ch
www.bio.de
www.fahrradreisen.de

 

Alles auf Schiene

Wer sich nicht so gern bewegt, wird diese Variante schon lieber mögen. Mit dem Zug ganz bequem zum gewünschten Urlaubsziel im europäischen Umland – und für die Hochzeitsreise kann man sich auch mal die Erste Klasse gönnen. Zum Beispiel nach Hamburg, Zagreb, Paris oder in die Toskana, wo man sich je nach Jahreszeit und Präferenz den perfekten Urlaub zusammenstellen kann. Auch als Alternative zum Roadtrip kann die Bahn herhalten. Durch Europa mit Interrail, durch Nordspanien mit dem Transcantábrico, durch Russland mit der Transsibirischen Eisenbahn oder durch Südafrika mit Rovos Rail. Dafür muss allerdings schon ein Flugticket her, das – muss es denn unbedingt sein – zumindest per CO2-Ausgleich kompensiert werden sollte.

www.vertraeglich-reisen.de
www.eltranscantabricogranlujo.com
www.interrailnet.com
www.rovos.com
www.atmosfair.de

 

In Aktion

Manche mögen’s auch in den Flitterwochen lieber abenteuerlich. Anbieter wie Realgap oder Wwoof laden zur Entwicklungsarbeit bzw. Mithilfe auf Bio-Farmen auf der ganzen Welt ein. Die Anreise ist zwar weniger ökologisch, die Arbeit vor Ort unterstützt aber nachhaltig wichtige Projekte, vom Hausbau in Guatemala bis zum Wassermelonenernten in Taiwan. Mehr Action gibt’s auch bei sportlicher Betätigung: Wem das Radfahren zu langweilig ist, der kann sich zum Beispiel mit einer einwöchigen Kanufahrt auf der Moldau mit Übernachtung im Zelt versuchen oder beim Segeltrip mit einem Plattbodenschiff im holländischen Wattenmeer.

www.realgap.de
www.wwoof.org

 

Balkonien ahoi

Manche finden’s zu Hause einfach immer noch am schönsten. Für die Kinder (falls vorhanden) ist kurzerhand Oma-Opa-Urlaub angesagt und ein Reiseführer sorgt für neue Ideen in der Stadt, in der man sonst die üblichen Trampelpfade nur selten verlässt. Ein, zwei Wochen mit leckerem Biobrunch außer Haus, mit Stadtführungen zu Plätzen und Themen, die man noch nicht kannte, mit Ausflügen zu Märkten, die man schon lange hinausgeschoben hatte und romantischen Sonnenuntergängen, für die bisher nie die Zeit gereicht hat. Entspannende Massagen, kleine Wanderungen, Kino- oder Museumsbesuche – manchmal liegt das Besondere gar nicht so weit weg.

 

Oder doch Idylle pur

Muss es wirklich Sandstrand und türkisblaues Wasser sein, dann nicht mit jedem x-beliebigen Pauschalreiseanbieter. Seiten wie Sandals oder Beaches bieten klassischen Traumurlaub mit Flitterwochenspecials, sind immerhin Green Globe 21 zertifiziert und setzen immer wieder Schritte in Richtung ökologischeren Urlaub. Bei Elevate Destinations stehen unter dem Vorzeichen des umweltschonenden und nachhaltigen Tourismus etwas ausgefallenere Reisen rund um den Globus auf dem Programm – ebenfalls mit Specials für Honeymooner. Auch bei diesen Flugreisen bietet sich zum Beispiel auf Atmosfair ein CO2-Ausgleich an.

www.elevatedestinations.com
www.sandals.com
www.beaches.com
www.atmosfair.de

 

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